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600 mm Lok Nr. 1 des Frankfurter Feldbahnmuseums
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Seite 1 von 1 [12 Beiträge]  
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dampfross


Anmeldedatum: 02.11.2009
Beiträge: 142
Wohnort: Thüringen
 600 mm Lok Nr. 1 des Frankfurter Feldbahnmuseums

Hallo miteinander,

für alle Feldbahn- und Dampflokfreunde möchte ich meinen geplanten Eigenbau dieses schönen Vorbildes hier schrittweise vorstellen. Die Lok Nr. 1 des Frankfurter Feldbahnmuseums wurde vorallem durch die Vereinsmitglieder des Museums, gut mit Bildern dokumentiert. Danach konnte ich ja dieses schöne Vorbild im Maßstab 1:87 bauen, nochmals herzlichen Dank an dieser Stelle an die fleißigen Helfer.
Nun steht die Umsetzung in ein Spur 0 Modell an. Vermutlich ist es nur eine kleine Schar von Feldbahnfreunden, die am einem Bericht zum Fahrzeugbau in diesem Maßstab Interesse haben, ich wage es aber trotzdem die Bauschritte hier einzustellen.

Das Modell soll durch einen geeigneten SB-Modellbau-Antrieb in kultivierte Bewegung gesetzt werden.



Der Achsabstand des Artikels 40033 passt gut für dieses Vorbild. Die verlängerten Achsen werden die Kurbeln als Teile der Steuerung aufnehmen. Das Modell soll aus Messingfeingussteilen und Ätz- Fräs- und Drehteilen aus Neusilber/Messing entstehen. Ein hohes Fahrzeuggewicht soll die kontinuierliche Stromversorgung sichern. Soweit meine ersten Gedanken dazu. Diese Funktionseinheit aus Antrieb, Steuerungsträgern, Steuerung und Zylinder kann dann bei der Endmontage von unten in das Modell eingeschoben werde, ein Abkleben vor dem Lackieren kann ich mir dadurch sparen. Die Konstruktion läßt durch den Außenrahmen die Spurweiten 0i, 0e und 0n2 und 0-f-13.3 zu.



Auf der Zeichnung sieht man, wie das Fahrwerk durch den Steuerungsträger und die Zylinder zu einer Funktionseinheit erweitert wird.
In Abweichnung zur Museumsvariante sind die Patriköler der Heeresfeldbahn von kompetenter Seite vorgeschlagen worden. Die in der Zeichnung angedeuteten Schilder entfallen dann, bis auf das Fabrikschild. Die Inneneinrichtung habe ich versucht umzusetzen, so gut es die Bilder hergeben. Sollte hier ein Mangel entdeckt werden - nur her mit der Kritik, ich bin für jeden Hinweis dankbar.





Zur Aufnahme der Kupplungen sind Normschächte vorgesehen. Die in ihrer Funktion kaum schlagbaren Kadee Kupplungen sollen im Fahrbetrieb und die vorbildgerechten in der Vitrine Anwendung finden. Die allseits bekannte LED-Beleuchtung soll diesmal mit einer konventionellen Leuchtquelle, die in ihren Rotanteilen an das Vorbild heranreicht, bestückt werden. Also ein technologischer Schritt in die Vergangenheit.

Ein Anfang ist gemacht ;-)

Immer Spass am Hobby wünscht
Joachim[/img]
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BeitragVerfasst am: Do 23-06-2016, 06:34
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Zillertalbahner


Anmeldedatum: 28.02.2012
Beiträge: 1023
Hallo Joachim,

nur her mit dem Baubericht.

Ich bin in diese Lok verliebt, seit sie vor vielen Jahren als Baubericht in 1:35 in einer Ausgabe des eisenbahn-magazins zu sehen war. Leider habe ich es bis heute nicht geschafft meine eigene Version zu bauen :-( Ich hätte sie so gerne als H0e-Modell für meine Waldbahn...

Grüße, Gerd

BeitragVerfasst am: Do 23-06-2016, 07:34
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dampfross


Anmeldedatum: 02.11.2009
Beiträge: 142
Wohnort: Thüringen
Die ersten Teile sind fertig

Zillertalbahner hat Folgendes geschrieben:

Ich bin in diese Lok verliebt ........Leider habe ich es bis heute nicht geschafft meine eigene Version zu bauen :-( Ich hätte sie so gerne als H0e-Modell für meine Waldbahn...

Grüße, Gerd


Hallo Gerd, die Teile an dieser Stelle könnten das Gehäuse Deiner Waldbahn werden. Aber nun weiter mit dem Baubericht zur FFM-1 in Spur 0:

Inzwischen habe ich alle Teile, die zum Dienstleister zum Ätzen gehen, heraussortiert und gezeichnet. Damit ist der letzen Schritt in der virtuellen Arbeitsphase erledigt. Von nun an geht es in der Realität (Werkstatt) weiter. Die Bauzeichnungen liefert mir der Computer - eine Tasse Kaffee neben der Drehbank und los gehts. Das sind die Teile, die aus dem Ätzblech entstehen:



Das genaue Positionieren und das Biegen der Teile ist möglich, wenn bei der Konstruktion schon daran gedacht wird. Ich habe die nötigen Löcher, Scharniere und Biegenute vorgesehen. Beim Löten sind die Verbindungsstellen so zu setzen, dass überflüssiges Lot nicht im Sichtbereich zu finden ist. So spart man sich das mechanische Entfernen des Lotüberschusses.

Alle Teile, die nicht geätzt werden können, sind im folgenden Bild zu sehen.



Man kann sehen, dass es noch eine Menge zu tun gibt. Die ersten Teile kann ich aber schon zeigen. Zu sehen sind die Rauchkammer und der Schlot der Lok No.1 des FFM in der Spurweite 0.



Die im Handel erhältlichen Modellschrauben der Schlüsselweite 0,5 und 0,8 mm ersparen mir eine Menge Futzelarbeit. Ich schaue immer gerne auf diese Details an den Modellen. Die Maße in der Zeichnung sind nicht so ernst zu nehmen. Ein Zehntel mm hätte wohl für die Fertigung auch gereicht Zwinkern Hoffentlich nimmt miemand vom FFM das Messband mit zum Original und macht mich anschließend "rund". Ich hatte zur Orientierung die Maßskizze der FFM-1, die wirklich eine gute Hilfe ist und der Gesamteindruck des CAD-Modelles war schon mal ganz gut.

Immer Spass am Hobby wünscht
Joachim
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BeitragVerfasst am: Di 26-07-2016, 07:56
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dampfross


Anmeldedatum: 02.11.2009
Beiträge: 142
Wohnort: Thüringen
Ein Stück weiter

Liebe Feldbahngemeinde,

die folgenden Bilder sollen den Fortgang der Arbeiten dokumentieren. Das Gehäuse ist im Rohbau fertig und alle Kleinteile sind für den Messingfeinguß vorbereitet:








Das Innenteil hat kleine Gewindehülsen M1. Diese werden die Kadee-Kupplungen und den unteren Deckel befestigen helfen.












Diese Kupplung kommt "in der Vitrine" zum Einsatz.





Nun geht es ganz allmählich auf die Zielgerade.

Immer Spass am Hobby wünscht
Joachim
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BeitragVerfasst am: Mi 12-10-2016, 07:24
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Zillertalbahner


Anmeldedatum: 28.02.2012
Beiträge: 1023
Hallo Joachim,

das schaut richtig gut aus. Ich bin immer wieder von solchen Modellbauerischen Künsten beeindruckt.

Ich freue mich auf das fertig Modell meiner Lieblingslok im FFM ;-)

Grüße, Gerd

BeitragVerfasst am: Mi 12-10-2016, 07:49
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dampfross


Anmeldedatum: 02.11.2009
Beiträge: 142
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Schleuderguss

Zillertalbahner hat Folgendes geschrieben:
Hallo Joachim,

Ich freue mich auf das fertig Modell meiner Lieblingslok im FFM ;-)

Grüße, Gerd


Hallo Gerd,

ich habe ja auch schon Deine Modellbaukünste bewundern können. Ich versuche mich gerade beim Abformen des Stehkessels in Weissmetall. Einige Erfahrungen konnte ich schon beim Bau meiner Max Orenstein 173 machen. Der Stehkessel wird als Urmodell abgeformt. Gut zu sehen ist, wie die Details sehr gut im Silikon abgebildet werden. Die Kanäle für den Zufuss des Weissmetalles und die schmalen Kanäle für die Anfuhr der Luft müssen noch freigeschnitten werden. Die Lage des Urmodelles in der Form wurde so gewählt, dass die auftretenden Kräfte beim Schleudergiessverfahren das Befüllen des Holraumes begünstigen.



Ich hoffe der Fahrzeugbau geht nicht völlig an den Interessen dieses Forums vorbei.

Immer Spass am Hobby wünscht
Joachim
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BeitragVerfasst am: So 16-10-2016, 10:23
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rwer


Anmeldedatum: 28.01.2010
Beiträge: 533
Wohnort: Gernsheim
bitte weiter so

Im Gegenteil! Ich finde Deine Beiträge hochinteressant, auch wenn ich nicht immer meinen Senf dazu geben möchte/kann. Man(n) kann viel lernen, auch wenn man die Grenzen seiner eigenen Fähigkeit klar erkennt. Ich sage - weiter so!
mit Gruß Rainer

BeitragVerfasst am: So 16-10-2016, 15:19
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dampfross


Anmeldedatum: 02.11.2009
Beiträge: 142
Wohnort: Thüringen
Stehkessel

Liebe Feldbahngemeinde,

ein kurzes Update zu meinen Aktivitäten bei diesem Spur Null Modell. Der Stehkessel ist probehalber bestückt und kann schon mal grob betrachtet werden.




Die Teile aus Messingfeinguss müssen noch ausgerichtet und fixiert werden. Der Grundkörper besteht aus geschliffenem Weißmetall, er wird noch durch gedrehte Mikroniete ergänzt. Das Bohren der Löcher für die Mikroniete ist nichts für schwache Nerven. In Messing hätte ich das nicht erleiden wollen, in Weißmetall kann man es gerade so aushalten (vom Verlust eines 0,4mm Bohrers mal abgesehen). Eine niedrige Drehzahl und Geduld sind gefragt. Der Stehkessel ist innen ausgefräst, damit der Digitalbetrieb als Option möglich ist.

Immer Spass am Hobby wünscht
Joachim
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BeitragVerfasst am: So 08-01-2017, 12:41
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dampfross


Anmeldedatum: 02.11.2009
Beiträge: 142
Wohnort: Thüringen
Metallwerkeln

Liebe Feldbahngemeinde,

ich möchte nicht versäumen meinen Arbeitsstand für alle, die es interessiert, hier einzustellen.



Ich muss zugeben, dass die Montage trotz der nun verfügbaren Feingußteile Zeit kostet. Das Modell bekommt aber langsam ein Gesicht, es macht Freude zu bauen. Der (noch) sichtbare Motor wird nach der vollständigen Bestückung nicht mehr so ins Auge fallen. Die Nachbildung der Schrauben und Niete ist immer so eine aufwändige Sache. Bei den Nieten hat man ja immer die Wahl: Decals, Bestückung mit gedrehten Nieten aus Messing, die Benutzung einer Prägeeinrichtung oder eben der Abguss vom Urmodell. Teilweise habe ich mir die Arbeit auch erleichtert, indem ich die Bestückung nur beim Urmodell machen musste. Im Foto sind beide Varianten zu sehen: Messingfeinguss und Einzelfertigung der bestückten Teile. Ich finde die Nachbildung der Schrauben und Niete bei den Abgüssen können sich sehen lassen. Die im Kreis angeordneten Schrauben mit Bolzen am Zylinder vorn sollen ein Beleg dafür sein. Nietbänder (Decals) habe ich nicht verwendet, die Trägerfolie fällt bei einer guten (sprich dünnen) Lackierung auf. Die Treib- und Kuppelstangen sind aus 2 Lagen geätzten Blech entstanden, an
den Innenseiten sind kleine Kanäle halb geätzt, in die die Schafte der Modellbauschrauben gelötet sind.


So, genug gefachsimpelt


Immer Spass am Hobby wünscht

Joachim
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BeitragVerfasst am: Di 31-01-2017, 17:56
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garibaldi


Anmeldedatum: 26.12.2007
Beiträge: 2202
Wohnort: Hannover/Norddeutschland
Hallo Joachim,

ich verfolge Bauberichte immer sehr interessiert. Auch wenn es nicht meine Spurweite ist. Darum gerne mehr davon, warte schon gespannt auf die Fertigstellung der Lok.
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Gruß
Andreas

BeitragVerfasst am: Mi 01-02-2017, 10:39
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dampfross


Anmeldedatum: 02.11.2009
Beiträge: 142
Wohnort: Thüringen
Yippee!

Liebe Feldbahngemeinde, Hallo Andreas

Es ist geschafft!

Nach einer Bauzeit von mehr als 15 Monaten sind nun endlich alle Teile an ihren Platz. Es fehlt nur noch die Farbe. Insgesamt habe ich den Aufwand für dieses Projekt etwas unterschätzt, Spur Null ist zwar groß, aber die Details wollen abgebildet sein und kleine Unzulänglichkeiten fallen anders als bei H0 sofort in's Gesicht. Als Herausforderung würde ich die Konstruktion, die Fertigung und das Richten der Steuerungsteile bezeichnen, hier muss alles leicht laufen, damit das SB-Fahrwerk trotz der zu den Originalrädern dieses Produktes etwas größeren Räder seinen Dienst tut. Der Grund für diese größeren Räder ist klar, ich will möglichst originalgetreu bauen.

Ein kurzer Bildbericht vom unlackiertem Fahrzeug befindet sich HIER ganz am Ende der Seite.

Viel Spass am Hobby wünscht
Joachim

und über Antworten würde ich mich, wie immer, freuen.
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BeitragVerfasst am: Di 28-03-2017, 07:28
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garibaldi


Anmeldedatum: 26.12.2007
Beiträge: 2202
Wohnort: Hannover/Norddeutschland
Re: Yippee!

dampfross hat Folgendes geschrieben:
und über Antworten würde ich mich, wie immer, freuen.


Da antworte ich natürlich.

Das Model ist sehr schön geworden. da haben sich die 15 Monate Bauzeit gelohnt.
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Gruß
Andreas

BeitragVerfasst am: Mi 29-03-2017, 07:29
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