Frage zu den Schneepflügen der 1099er

Fragen zu Tfz-Steuerungen, Bremssystemen, etc.

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Beitragvon Ennstalsportzug » 30. März 2010, 10:03

Da geht es aber nicht um Sekunden, sondern um Kreuzschmerzen.
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Beitragvon unti » 30. März 2010, 11:12

Das mit den Kreuzschmerzen muss ich abwehren!
Die kriegt man dabei nicht!

Zuerst wird der Pflug zu zweit in die Laschen eingehängt, dann vorne mittels Beisser angehoben, und angeschraubt. Fertig!

An djroby63!

Dir ist schon klar, dass die Funktionsweise der Straßenpflüge ganz eine andere ist! Ist dir schon mal aufgefallen, das die bei "Fahrt" auch gehoben und gesenkt werden müssen!?

lg
Oliver
Sie werden sehen,
wir werden fahren!!

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Beitragvon Ötscherbär » 30. März 2010, 21:01

michael-h hat geschrieben:Ich habe die Demontage eines Schneepfluges von einer 1099er in Mariazell beobachten können - nach ca. 60 Sekunden war der Spuk auch schon wieder vorbei! Leider bin ich Depp erst nachher drauf gekommen, dass ich das mit meiner Digicam als Filmchen oder Fotos hätte festhalten können - so ein Pech aber auch...

Lg Michi


Das hätte ich diesen Winter auch mal filmen können, hab öfters gefilmt beim rangieren, aber beim Pflug umsetzten immer aufgehört :-o

Kann mich noch erinnern letztes Jahr als sie den Pflug das erste mal aufgesetzt haben, hat das schon ein paar Minütchen gedauert, aber von mal zu mal ginigs dann immer schneller, also eigentlich keine so schwierige Aufgabe wenn man weiß wie.

Beim absetzten des Pfluges schrauben sie einfach die Befestigungen locker, heben den Pflug mit den Beissern kurz an und dann auf die Schienen runter und ziehen den dann nur ein Stück zur Seite. Die Lok fährt dann ein Stück zurück in Richtung Pflug, dort hiefen sie ihn wieder auf die Schienen rauf, manchmal legen sie auch Hölzer darunter um ihn leichter auf die Schienen zu schieben können und dann wird er wieder mit den Beissern angehoben und befestigt.

In Laubenbachmühle haben sie die Schneepflüge sowieso direkt neben den Gleisen, auf kurze Schienen liegen, die brauchen den einfach gerade rüber aufs Gleis zu schieben und dann montieren.

die Pflüge mögen zwar schwer sein, aber das montieren funktioniert recht flott wenn man weiß wie. :wink:
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Beitragvon djroby63 » 30. März 2010, 21:17

unti hat geschrieben:
An djroby63!

Dir ist schon klar, dass die Funktionsweise der Straßenpflüge ganz eine andere ist! Ist dir schon mal aufgefallen, das die bei "Fahrt" auch gehoben und gesenkt werden müssen!



Ist mir, bin sie selber schon gefahren 5 Jahre lang.
Ich hatte noch nie einen Pflugwechsel bei der Bahn gesehen vorher, woher soll ich es wissen?
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? Bilder vom Schnee-Pflug

Beitragvon jeanoo » 17. Mai 2012, 13:59

Hallo,

für meinen 1099 in H0e benötige ich einen Schnee-Pflug.
Gibt es so einen in Modelle?
Wenn nein, benötige ich mal Fotos von dem guten Stück, damit ich ihn in Messing nachbauen kann.

DANKE !

Jeanoo
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Beitragvon hubauer2006 » 17. Mai 2012, 15:32

Hallo Jeanoo!

Ich weiß nur, dass es die Schneepflüge von Kröß gibt:

http://www.eisenbahnmesse.at/Aktin%20Modellbahn%202012.3.pdf
Freundliche Grüße aus Steyr! :razz:

Daniel
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Beitragvon mariazeller » 17. Mai 2012, 17:52

Schneepflüge sind beim Modellbahnmuseum Mariezllerbahn hinter dem Bahnhof Kirchberg jeden Sonntag von 13:00 - 16:00 Uhr zu haben.
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Beitragvon mzbfoi » 17. Mai 2012, 19:03

Hallo Jeanoo,

die Schneepflüge für die 1099er gibt es tatsächlich von Kröß (z.B. über railboys.at) als Messiggußteil für 5,70€, da lohnt der Selbstbau nicht wirklich.
Die Schneepflüge haben an der Lok eine sehr gute Wirkung. Allerdings gibt es auch ein paar Dinge, die man dazuwissen muß:

1. Der Schneepflug wird mit einer Kupplung verklebt. Das heißt, man kann ihn nur anbauen, indem man die Drehgestellschrauben löst, die alte Kupplung ausbaut und dafür die neue Kupplung mitsamt der Pflugschar einbaut, insgesamt also ein umständliches Procedere.

2. Der Pflug schrammt mit seiner Oberkante an den vorbildwidrig verlaufenden Vakuumleitungen der 1099er entlang, was die Schwenkbarkeit des Drehgestells einschränkt. Dazu gibt es drei Lösungen, entweder man verändert die Vakuumschläuche so, daß sie zur rechten Fahrzeugseite gebogen werden (korrekter Schlauchvelauf) oder man entfernt den Schlauch komplett. Alternativ kann man aber auch die Innenseite des Pfluges etwas ausfeilen und den Pflug selbst so tief wie möglich montieren, dann müßte es auch gehen (ich habe es zwar schon so montiert, allerdings noch nicht ausprobiert).

3. Ich glaube die alten Schneepflüge von Kröß waren noch aus Weißmetallguß, der recht schwer ist. Daher würde ich die neuere Variante aus Messingguß bevorzugen.

Nette Grüße,

Ingo.

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Beitragvon mariazeller » 17. Mai 2012, 19:24

Also ich bin Besitzer von 16 Schneepflügen, aber Punkt 1 kann ich nicht zustimmen.
Die Pflüge werden bei den 1099ern einfach aufgesteckt und halten auch recht gut.

Die Vakuumleitung sollte sowieso nach "hinten" gebogen werden, somit erübrigt sich Punkt 2.

Zu Punkt 3: Das ist gänzlich egal. Habe beide Variationen zu Hause und könnte keine Vor- oder Nachteile erkennen.
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Beitragvon mzbfoi » 18. Mai 2012, 17:14

Hallo Mariazeller,

ich wollte jeanoo nur auf ein Paar meiner meinung nach wichtige Dinge hinweisen, die vor dem Kauf der Schneepflüge von Kröß bedenken sollte, damit er eine fundierte Kaufentscheidung trefen kann.

Wenn man die Schneepflüge der Firma Kröß für die Loks der Reihe 1099 einfach nur aufstecken soll, dann frage ich mich ernsthaft, warum in der Anbauanleitung von Kröß extra geschrieben steht, daß man den Pflug auf die Kupplung aufkleben soll.
Ebenso hielt ich den Hinweis auf das Problem mit dem Vakuumschlauch für angebracht, da man ja nicht davon ausgehen kann, daß jeder diese Schläuche schon nach hinten gebogen hat. Außerdem geht die Firma Kröß in der Anbauanleitung ebenfalls genau auf diesen Punkt ein.
Bei der Materialfrage hatte ich ja schon angedeutet, daß es sich um meine persönliche Meinung handelt.

Nette Grüße,

Ingo.

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