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Unkrautspritzwagen 1:43
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Out of the box

Anmeldedatum: 07.07.2018
Beiträge: 112
Wohnort: Wien
 Unkrautspritzwagen 1:43

Hallo Freunde,

heute stelle ich einen Selbstbau, bzw. Umbaubericht für Interessierte vor: Einen Unkrautspritzwagen ;)

Der Unkrautspritzwagen ist wie viele andere meiner Bau- und Bastelprojekte unter der Verwendung von Magic Train Wagen und Recyclingmaterialien entstanden ;)



Viele Bahnbetriebe haben Unkrautspritzwagen in ihrem Fuhrpark, um dem Wildwuchs Herr zu werden. Schließlich birgt das hemmungslose Wachstum von Pflanzen aller Art im Bahndamm das Risiko, dass dieser ausgeschwemmt wird und die sichere Gleislage nicht mehr gewährleistet ist. Weil solche Fahrzeuge eher selten auf Modellbahnanlagen zu sehen sind, wollte ich mir so einen bauen.

Meine Bastelei hatte ihre Basis in Form eines Tankwagens aus dem FMT Programm.

https://www.google.com/search?safe=active&client=firefox-b&biw=1920&bih=915&tbm=isch&sa=1&ei=h15KW7G2BYGYsAfx4ZuwDQ&q=+Magic+Train+Kesselwagen&oq=+Magic+Train+Kesselwagen&gs_l=img.3...9080.9080.0.9317.1.1.0.0.0.0.111.111.0j1.1.0....0...1c.1.64.img..0.0.0....0.xXZZMiuG6wY#imgrc=_

Zuerst wurde mal das Fahrwerk ordentlich verschmutzt. Dazu sprühe ich es aus einiger Entfernung mit Rostgrundierung aus der Dose ein. Aber nicht zuviel, denn sonst sieht es selbst mir zu arg aus Den Rest mache ich mit Alterungspulver in verschiedenen Farben und zum Schluss wird das Pulver durch einen dünnen Auftrag billigen Haarsprays grifffest gemacht.

Danach erfolgte die Ausgestaltung des Tankaufsatzes. Zuerst erfolgt eine Grundierung mit Rostschutzgrund (diesmal komplett) und wenn die getrocknet ist, befeuchte ich einige Stellen mit Wasser und streue getrocknetes Kaffeepulver (ja, auch das wird recycled ) oder Sand drauf. Darauf kommt dann die eigentliche Lackierung mit der gewünschten Farbe. Kurz bevor diese dann einigermaßen getrocknet ist (nach ca 20 min.) bürste ich mit einem angefeuchteten Borstenpinsel die Farbe an den zuvor behandelten Flächen wieder ab. Da erscheint dann der "Rost" an der Oberfläche. Diese Methode ist aber wohl vielen von euch eh bekannt.

Für die Absturzsicherung musste ein übriggebliebenes Geländer von einem H0-Bausatz herhalten. Das ist zwar recht niedrig, aber ein höheres Geländer hat mir nicht so gut gefallen. Ich habe auch neben dem Domdeckel ein „Überdruckventil“ eingebaut (Teil eines Kugelschreibers).



Um den Tankinhalt ablassen zu können, habe ich kleine Röhrchen seitlich unter den Tank geklebt. Abgestützt werden diese Auslässe mit Holzstückchen. Plastikteile, die Absperrhähne darstellen sollen, sind am Ende der Auslassrohre befestigt.



Als Sprühvorrichtung habe ich eine ausgediente breitere Kugelschreibermine aus Kunststoff verwendet, deren Enden ich mit Kunststoffstücken verschlossen und mit schmalen Blechstreifen an der Bremserbühne befestigt habe.



Als „Zuleitung“ dient ein Knickstrohhalm. Die „Pumpe“ ist unter einer Abdeckung und wird von einem Elektromotor angetrieben. Dieser entstand aus einem Holzdübel und einem Kartonstück als Anschlusskasten. Der zugehörige Steuerschrank ist ebenfalls aus Karton gebaut.





So sieht die Rückseite aus - eher unspektakulär.



Irgendwann baue ich noch eine Stromzuführung für die elektrische Versorgung des Steuerschranks. Vorstellen tue ich mir das so, dass ein Kabel von einem Begleitwagen mit einem Notstromaggregat die Energie liefert.

Wie so oft, habe ich auch diesen Wagen sehr stark gealtert, um einen eher dürftigen Pflegezustand darzustellen



Ach ja, wegen der Sprühvorrichtung besteht derzeit nur auf einer Seite eine Kuppelmöglichkeit - aber das kann sich ja noch ändern.

Das war´s mit meinem Baubericht. Vielleicht ist das ja eine Anregung für jemand Anderen :)

PS: Für konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge habe ich immer ein offenes Ohr ;)

Liebe Grüße, Wolfgang.

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BeitragVerfasst am: Sa 14-07-2018, 21:54
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richard

Anmeldedatum: 25.04.2004
Beiträge: 193
Hallo Wolfgang

Sehr schön gemacht, man "hört" den Wagen regelrecht weiterrosten....

Gruß
Richard

BeitragVerfasst am: So 15-07-2018, 09:26
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Out of the box

Anmeldedatum: 07.07.2018
Beiträge: 112
Wohnort: Wien
Hallo Richard,

freut mich, wenn es dir gefällt.

Ja, das mit dem Weiterrosten ist eh ein Problem. So wie´s aussieht, ist der Wagen irgendwo undicht. Obwohl - wahrscheinlich gibt´s weniger Stellen, wo er überhaupt dicht ist
Wie man an der Umgebung des Gleises, auf dem er abgestellt ist, sieht, wächst da überhaupt nichts mehr.



Die Arbeiter scheinen generell nicht so viel Wert auf Umweltschutz zu legen. Beim Befüllen des Wagens mit Spritzmittel haben sie ganz schön "gepritschelt", wie man an den weißen Überlaufspuren erkennen kann. Da werden sie es mit der Dichtheit wohl auch nicht so genau nehmen. Ich glaube, ich muss mal ein ernstes Wort mit dem Betriebsleiter reden

Liebe Grüße, Wolfgang.

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BeitragVerfasst am: So 15-07-2018, 14:04
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