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Wald-, Wiesen-, Feldbahn in Modulbauweise
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feldbahn.de


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 Wald-, Wiesen-, Feldbahn in Modulbauweise

Hallo zusammen,

endlich ist es soweit. Ich habe ein wenig Zeit gefunden, meine (relativ) neue 3D-Software - Punch! VIAcad Pro - näher kennen zu lernen.
Da ich mir zudem vorgenommen habe, noch in diesem Jahr (endlich) mit dem Bau meiner Modulanlage zu beginnen, hatte ich auch gleich ein Einsteigerprojekt:
Die Modulkästen sollten zuerst in einer 3D-Visualisierung entstehen.

Also gedacht, getan ... habe ich im ersten Schritt meine Tabellenkalkulation bemüht und ausgerechnet, welche Eckdaten eine Modulanlage einhalten müsste, um
1) etwa kompatibel mit den KS-Waldbahnmodulen zu sein
2) eher meinem Interesse an Feldbahnen zu entsprechen
3) nicht zu viele Festlegungen, aber doch viele Möglichkeiten zu haben.

Mit diesen Daten habe ich dann 5 Modulübergänge konzipiert, die alle typischen Feldbahn-Situationen darstellen können.
Neben der Bahn entlang einem leichten Hang und einem steileren Berg gibt es auch die Straßenseitenlage, und als sysmetrische Anordnung die Lage auf einem leichten Damm, bzw. einfaches Flachland.

Aus diesen Übergangsprofilen habe ich dann letztlich zwei 3D-Modelle entwickelt, die mögliche Anordnungen der Übergangsprofile verdeutlichen sollen.
Diese Screenshots vom Werdegang eines Moduls zeigen, dass 3D auch für "beginnend Grauhaarige" erlernbar, und vor Allem nützlich ist.
Ein drittes 3D-Modell wird bis zum Wochenende sicher auch noch fertig, daran habe ich aber noch ein wenig zu tüfteln, wie ich die Straße elegant um die Kurve bringe ...



Wer sich für die Modul-Profile und 3D-Modelle interessiert, darf gerne im Feldbahn:Wiki vorbei schauen - Gäste sind herzlich willkommen

Dreidimensionale Grüße
Ralf
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ralF mit F..eldbahn

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BeitragVerfasst am: Do 30-06-2011, 14:21
Zuletzt bearbeitet von feldbahn.de am So 28-08-2011, 12:24, insgesamt einmal bearbeitet
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teetrix

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Hallo Ralf,

1. sieht schon sehr gut aus!

2. Wo kann man Deine Module beziehen?

3. Jetzt habe ich endlich jemanden, den ich mit Fragen zu ViaCAD löchern kann! (Ich hab's nämlich auch, aber bisher nur die 2D-Funktionen benutzt)

Viele Grüße
Michael

BeitragVerfasst am: Do 30-06-2011, 15:22
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Moin Michael,

teetrix hat Folgendes geschrieben:
1. sieht schon sehr gut aus!


Danke Man(n) übt weiter

Zitat:
2. Wo kann man Deine Module beziehen?


Eigentlich nirgendwo ... oder in jedem Baumarkt
Die Zeichnungen der Profilbretter findest du auch im Feldbahn:wiki, die fehlenden Seiten mit den restlichen Rahmendaten kommen übers Wochenende - ich muss in kleinen "Häppchen" tippen, da mir mein Arzt weitgehendes Computerverbot erteilt hat
Die "Norm" ist frei für jeden, der mitbauen möchte und vielleicht wird dann (irgendwann) sogar mal eine Anlage (in Stromberg ?) daraus ...

Zitat:
3. Jetzt habe ich endlich jemanden, den ich mit Fragen zu ViaCAD löchern kann!


Gerne, ich bin zwar auch erst Anfänger mit 3D, aber so ein paar "Stolpersteine" habe ich schon gefunden ...

Gruß
Ralf
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ralF mit F..eldbahn

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BeitragVerfasst am: Do 30-06-2011, 15:48
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Moin zusammen,

der Kampf mit der Automafia ist gewonnen
Die Straße auf dem dritten 3D-Entwurf biegt zur Seite ab
Außerdem sind jetzt auch die wichtigsten Moduldaten und ein paar Infos zur Anlagen Idee online.

3D-geteerte Grüße
Ralf
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ralF mit F..eldbahn

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BeitragVerfasst am: Mo 04-07-2011, 22:52
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Wer kennt San Malu

Hallo zusammen,

nachdem ich zuerst die wichtigsten technischen Details zu den Modulen ins Feldbahn:Wiki geschrieben habe, war in den letzten Tagen die "Geschichte" dran.
Wer sich also für die Geschichte von San Malu und seine Eisenbahnen interessiert, darf gerne einen ersten Blick auf die Geschichte und Karte von San Malu werfen.
Sicher werde ich in den nächsten Tagen und Wochen die Geschichte weiter schreiben, aber jetzt geht es erst mal an den Bau der ersten (drei) Module.

Grüße aus den Geschichtsbüchern von San Malu
Ralf
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ralF mit F..eldbahn

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BeitragVerfasst am: So 10-07-2011, 22:48
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Moin zusammen,

es ist wieder ein wenig weiter gegangen ...

Die Geschichte(n) um die Module nehmen langsam Form an, die Normen sind nochmal überprüft und - nachdem noch ein paar kleine Fehler ausgemerzt sind - nun endlich für richtig befunden.

Jetzt kann es also an den Bau der ersten (beiden) Module gehen. Sie sollen den Kreuzungsbahnhof Mass darstellen, in dem die elektrische "R'einer - Schalf Tramway" von der "San Malu Island Railway" gekreuzt wird.
Der Gleisplan ist recht einfach gehalten. Die Tramway wird ein Kreuzungsgleis, ein Umladegleis und Übergabegleis mit einer Nutzlänge von jeweils etwa 15 Metern haben. Die "San Malu Island Railway" hingegen hat eine auf Feldbahnmaße komprimierte Form von John Allen's Timesaver Spiel.

Um das umsetzen zu können, sind entsprechende Gleise notwendig, die es leider nicht "von der Stange" gibt. Daher zeichne ich aktuell das notwendige Gleismaterial in 3D, um danach die Schwellenroste drucken zu lassen. Dieser Druck wird allerdings nicht in billigerem weißen Polyamid sein. Solche 3D-Drucke sind, wie man bei den bei ebay kursierenden Beispielen sehen kann, doch eher von minderer Qualität. Schon seit Längerem wird - wohl für etwas mehr Geld - auch ein feiner auflösendes Druckmaterial angeboten, das für die Schwellenroste zum Einsatz kommen soll. Die Schienenprofile sind von Peco und als Schienenbefestigung sind Federstahlnägel in "Pinzgauer Form" vorgesehen ... und falls die Ätztests klappen, wird es auch passende Schienenschrauben geben ...

So, nun habe ich aber erst mal genug geschrieben und hoffe, dass ich bald wieder ans Computer-Zeichenbrett zurück darf.
Bis dahin ganz un-digitale Grüße,
Ralf
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ralF mit F..eldbahn

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BeitragVerfasst am: Fr 12-08-2011, 17:32
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Weiter geht's mit einem Werkzeug

Moin zusammen,

gute Nachrichten ... der Modulbau geht, zwar etwas langsamer als geplant, aber dennoch weiter
Um auch Gleise auf den Modulen legen zu können, sind - neben Zange und Schienenschneider - noch ein paar spezielle Gleisbauwerkzeuge notwendig.

Das erste dieser Werkzeuge ist nun endlich "gereift" - ich habe die 3D-Daten doch ein wenig schneller aus der 2D-Zeichnung gezogen ... und auch schon zum 3D-Drucker meines Vertrauens geschickt. Das Muster sollte also noch rechtzeitig für die KS-Modellbahntage fertig und zeigbar sein.
Wenn ich das Material richtig verstanden habe, sollte das Werkzeug spätestens nach den Modellbahntagen serien- und bei ausreichendem Interesse auch produktionsreif (= kaufbar) sein.

Als ersten Vorgeschmack habe ich den Ausschnitt einer 3D-Datei*) mal auf die Website hochgeladen ... dann wird bestimmt auch ganz schnell klar, wozu das Werkzeug dienen soll

Gebogene Grüße
Ralf

*) die 3D-Datei erfordert einen Viewer. Ich empfehle dazu den Cortona 3D-Viewer. Benutzungshinweise finden sich am Ende dieser Seite.
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BeitragVerfasst am: So 28-08-2011, 12:26
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Moin Schmalspurer,

wie im letzten Beitrag schon angekündigt, habe ich den 3D-Drucker meines Vertrauens mal was "Produktives" drucken lassen ... und herausgekommen ist
...
ein Schienenbiegegerät.
Und bevor jetzt alle sagen ... ooooch, das gibts doch schon lange ... muss ich sagen, richtig so :)

Ich habe auch das Biegegerät von Schuhmacher, aber ich bin zu faul es jedesmal neu einzustellen.
Und da ich ohnehin nur 2 oder 4 feste Radien für mein Feldbahn-Stückgleis brauche, habe ich mir die alle in ein Werkzeug drucken lassen:


Nachdem ich etwas zu voreilig das Kugellager eingesetzt hatte, tat es, was es tun sollte und ging nicht mehr raus :( - daher der Hinweis:
Die Kugellager gehören selbstverständlich nicht zum 3D-Druck, sondern stammen Tamiya.

Das Werkzeug selbst ist so entworfen, dass es vier Radien anpeilt: 115mm (= 5m in 1:43,5), 230mm (= 10m), 345mm (= 15m) und 460mm (= 20m).
Und wie das dann aussieht, zeigt sich hier:



Aber bevor jetzt jemand auf den "auch haben will"-Gedanken kommt ... STOPP
Ich muss noch etwas am Werkzeug ändern. Die Biegerollen haben die Rückstellkraft der Schienen bisher nicht berücksichtigt, da ich die erst mit dem Werkzeug testen konnte.
Um die verschiedenen Peco- und Roco-Profile biegen zu können, die alle unterschiedlich steif sind, wird es also erst neue Biegerollen mit verschiedenen Durchmessern geben ... die aber erst in den nächsten Tagen in den Druck gehen.

Also Geduld ... demnächst im Herbst werde ich dann das fertige Werkzeug in der dafür vorgesehenen Rubrik vorstellen.

Bis dahin, verbiegende Grüße
Ralf
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BeitragVerfasst am: Di 13-09-2011, 13:26
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Moin zusammen,

heute habe ich mal eine kleine Fingerübung gemacht, bevor es an die nächsten Teile für die Module geht :)

Die Ergebnisse, wie bei mir neuerdings (fast immer) in 3D, könnt ihr euch hier anschauen: 3D-Fingerübung zum Abrollen lassen (erfordert den üblichen 3D-Viewer).
Und für alle, denen 2D genug ist, auch noch ein schnelles "Foto" von der Projektdatei.



Sollten die Radsätze im erheblich detailreicheren Material "Frosted Ultra Detail" (FUD) tatsächlich so schon nutzbar sein, würde mir das etwas Arbeit sparen. Grundsätzlich sollen die Räder aber, bei der erwarteten Oberflächengüte, eher abgeformt und gegossen werden. Letzteres wird dann noch ein wenig dauern, da ich an der Legierung noch am basteln bin ... ich mag keinen Zinkschnee bei Gießen, aber die üblichen Weißmetalle sind zu weich und die gängigen Bronzen zu hart - also nähere ich mich langsam, aber (experimentell) stetig meiner Wunschlegierung 8-)

Das "langsam" ist dabei auch kein Problem, denn vor ... äähhh unter die Räder hat der Eisenbahner die Schienen gelegt :)
Und um die geht es im nächsten Projekt, das dann im Herbst noch fertig werden soll:



Ebenfalls in 3D mit FUD gedruckt, werden diese Patentgleise dann direkt nutzbar sein. Da sie auch beim Vorbild nur im Handbetrieb befahren wurden, werde ich das im Modell nicht anders machen und den Kollegen "Schiebefinger" auf diesem Gleismaterial einsetzen. Dadurch müssen die Gleise keinen Strom leiten und können aus Kunststoff bleiben - so es mir später nicht noch gelingt, sie komplett am Stück in Metall (s.o.) zu gießen. Vorgesehen sind alle gängigen Feldbahnspurweiten: 700mm = 16,5mm, 600mm = 14mm und 500mm = 12mm.

Und bevor jetzt die Standard-Frage dazu kommt: Ja, es wird sie dann auch zu kaufen geben :)

Räder rollend druckende Grüße
Ralf
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BeitragVerfasst am: Mi 14-09-2011, 16:12
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Moin zusammen,

die Arbeit an den Modulen geht weiter ... diesmal mit dem Gleismaterial.
Zuerst wollte ich schauen, ob ich (grundsätzlich) Rillenschwellen zum Nageln bauen kann. Dabei habe ich jeweils die Schienenprofile c.60 und c.80 von Peco verwendet, da ich davon auch ein paar Stücke zum realen Testen rum liegen habe.
Das Nageln geht mit korrekten RP25 Rädern durchaus, sogar mit dem nicht ganz 1,6mm hohen c.60 Profil, aber die Optik ist noch nicht ganz so, wie ich es gerne hätte:



Ich werde die Nägel noch ein wenig anpassen, sodass sie nur vorne eine Haltenase haben, und diese auch noch so angeschrägt ist, dass der Kopf einen Tick flacher wird.
Um dafür ein besseres Maß zu bekommen, habe ich dann erst mal die Schwellen und Verbinder für das Patentgleis fertig gezeichnet. Fotos vom Vorbild hatte ich in einem vorhergehenden Beitrag bereits gezeigt.
Dieses Gleis wird, wie geschrieben, komplett aus Kunststoff hergestellt, da darauf kein Lokomotivbetrieb vorgesehen ist:



Die Farben haben keinen technischen Hintergrund, sondern dienen lediglich zur "schnellen" Unterscheidung der verschiedenen Spurweiten, 16,5mm grau, 14mm blau und 12mm rot, bzw. einzelner Komponentengruppen.

Gleise druckreif machende Grüße
Ralf
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BeitragVerfasst am: Mo 26-09-2011, 07:06
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Moin zusammen,

nachdem mich mein Job seit einer Woche wieder aus dem Urlaub zurück hat, habe ich nun auch endlich Zeit gefunden, mich wieder an meine 3D-Software zu setzen.
Zuerst wollte ich endlich das Patentgleis fertig machen, um nach den gedruckten Rädern (Bericht folgt, die Räder liegen schon auf der Werkbank) auch eine Fahrbahn dafür zu haben.

Die geraden Gleise waren dabei kein Problem ... in den gebogenen ist noch ein Fehler versteckt, den ich auch nach einem ganzen Abend Suche nicht gefunden habe. Da shapeways die Datei aber als fehlerfrei akzeptiert hat, lasse ich mich überraschen, was beim Druck raus kommt :)
Wie üblich habe ich wieder eine angeschnittene 3D-Datei (ca. 1,2MB) online und für alle, die den Viewer scheuen, oder bei denen die 3D-Datei zu langsam lädt, hier ein Vorschau-Bild:



Ein Foto von den gedruckten Gleisen wird allerdings noch etwas länger dauern, da ich sie noch nicht bestellen kann - der Mindestbestellwert lässt sich selbst mit einem kompletten Satz in 0e, O-14 und 0f leider bei Weitem nicht erreichen.
Also werde ich jetzt erst noch die Schwellenroste für das normale Stückgleis und die Einzelschwellen zeichnen. Da die Schwellen bereits fertig sind, muss ich dazu nur noch die Schienennägel ins Kleineisen integrieren und den Platz für den Schienenfuß frei schneiden. Eine bis Ende Oktober hoffentlich lösbare Aufgabe - auch bei weiter eher sparsamer Computerzeit.
Die Schwellenroste für die 5m und 7m Weichen sind dann der nächste Schritt

Jetzt erst mal die Maus vor der (realen) Katze schützende Grüße
Ralf
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BeitragVerfasst am: Sa 15-10-2011, 21:02
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Moin zusammen,

heute nur ein schnelles Update.
Die 3D-Software hat geglüht und der 'puter geschwitzt ...

Herausgekommen ist eine Sammlung mit Rillenschwellen für code-60 Schienen und verschiedene Befestigungsarten.



Ach ja, ein neuer Schienenagel gehört natürlich auch zu den Schwellen.

Bis das Alles aber auch in der unvirtuellen Welt zu bestaunen sein wird, vergehen wohl noch ein paar Tage / Wochen / ...
Erst muss noch die Dachschwelle für code-80 fertig werden und natürlich die Schienennägel (Pinzgauer Form), sowie eine Schwellenschraube zum "Nageln" auf Holzschwellen - damit sich neben dem Druck- auch der Ätzauftrag lohnt.

Bis die Tage
feierabendliche Grüße
Ralf
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BeitragVerfasst am: So 16-10-2011, 21:24
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Hallo zusammen,

es hat zwar ein paar Tage länger gedauert ... aber was lange währt ... :D

Heute Nacht ist endlich das letzte Teil in 3D fertig geworden: die Kletterzunge:


Damit sind jetzt alle Daten für den 3D-Druck komplett und beauftragt:


Neben dem Patentgleis sollen auch Rillen- und Dachschwellen, sowie ganze Schwellenroste aus den Druckmaschinen fallen. In etwa 3 Wochen, also passend zum Wormser Großspurtreff, sollte alles fertig sein.

Bis dahin erwarte ich auch das erste Ätzblech mit der restlichen Hardware wie Schienennägel und -platten und Schwellenschrauben und Verbindungslaschen:


Es werden also ein paar spannnende Tage.

Gruß
Ralf
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BeitragVerfasst am: Fr 04-11-2011, 10:29
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Moin zusammen,

während ich noch auf die Gleise aus dem Drucker und die Metallteile vom Ätzer warte, geht es mit den Modulen und ersten Fahrzeugteilen gemütlich weiter.

Auf die beiden ersten Module werde ich einen Timesaver bauen. Er wird mit der B'mann Porter und Hokakis betrieben und soll - wenn er ausgestaltet ist - eine Dragonit-Aufbereitung darstellen.
Aus diesen Teilen ...


... wurden so an einem erkälteten Nachmittag diese beiden Modulkästen:


Bei den Fahrzeugteilen geht zuerst mit 12mm-spurigen Feldbahnloren und Hunten los.
Dazu entstehen erst mal in 3D die Teile, die später in Metall gegossen werden sollen - je nachdem, ob sie zu löten sind, aus Messing/Bronze oder einer Zinnlegierung. Hier sind die Gußäste für die verschiedenen Schrauben und Niete von M14 bis M36.


Der Jahreswechsel wird dann zeigen, ob meine Planung auch funktioniert: 3D-Druck in Silikon abformen, in dieser Form Wachs spritzen und das dann als verlorenes Modell für den Vakuumguß verwenden - die Technik ist inzwischen fast vollständig und es muss nur noch die Herrschaftsrichtung angepasst werden: ich über die Technik

Weiter virtuell Teile feilende
und real Module "nagelnde" Grüße
Ralf
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BeitragVerfasst am: Do 17-11-2011, 18:20
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Moin zusammen,

nachdem der 3D-Druck mit den Patentgleisen und Schwellen seine Grenzen überdeutlich gezeigt hat - Bericht folgt -, habe ich mich endlich wieder an den Modulbau gemacht.
Zunächst war eine Stellprobe für den Timesaver angesagt und nach ein paar Stunden für die Leimtrocknung war dann der Gleisunterbau soweit vorbereitet:


Wie vielseitig das Modellbahnhobby sein kann, zeigt noch ein schneller Ausflug in die anorganische Chemie :)
Da ich keine Lust habe, die Scheien mit Farbe anzumalen, habe ich lange überlegt, welche Alternativen es geben könnte. Dabei bin ich auf den Gedanken gekommen, die Gleise zu brünnieren. Während die dunkelbraune Patina schlicht keinen Effekt auf das Gleis hatte, ergab die schwarze Patina einen schönen Farbton für ein nicht mehr ganz neues Gleis:


Also wird es in den nächsten Tagen zuerst mal Chemikaliencocktails geben, bevor dann mit dem großen Hammer die Schienen vernagelt werden ...

Auch im Winter bräunende Grüße
Ralf
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BeitragVerfasst am: Fr 09-12-2011, 22:51
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Moin zusammen,

da mein "Arbeitsplatz" den Weihnachtsplätzchen weichen musste, habe ich mich heute nur mit der Chemikalien Cocktailbar beschäftigt:



Zuerst war dazu die Frage zu beantworten, welches das bessere Reinigungs-/Entfettungsmittel sein würde: Über die Antwort ist mein Geldbeutel "not amused" :( - Das Geschirrspülmittel musste sich deutlichst dem deutlich teureren Kalt-Entfetter von Robla-Ballistol geschlagen geben.

Nachdem die Testschiene von Peco - Schienen anderer Hersteller können Legierungs-bedingt durchaus ganz anders reagieren - nun also entfettet war, konnten die bunten "Wässerchen" ihr bisweilen riechbares Tun entfalten :)
Das Mittel mit der Nummer 1 reagiert sehr träge, könnte aber im Endeffekt ein durchaus rostiges Hell- bis Umbrabraun ergeben ... leider war ich zu schnell mit dem Abwischen, da dieses Mittel auch nicht unbedingt "wohnlich" riecht. Bei Anwendung im Freien und leichtem Luftzug dürfte das Ergebnis, ausgehend von der Nachbräunung, recht ansprechend werden - und draußen ist auch der Geruch von fauligen Eiern schneller weg geblasen.
Auch das Mittel Nr. 2 ist extrem träge. Ich hätte fast gesagt, es färbt nicht, aber bei genauem Hinsehen, kann man doch, vor Allem da, wo sich das Mittel gesammelt hat, eine leichte rot-bräunliche Verfärbung erkennen.
Das 3. Wässerchen färbt, wie schon im ersten Versuch schwarz, was für wenig befahrene Gleise durchaus typisch ist. Allerdings wird bei diesem Mittel ganz besonders deutlich, welche Entfettung fast schon versagt hat.
Das 4. Chemikaliengebräu hat den geringsten - um nicht zu sagen, gar keinen - Effekt. Zumindest für diese Legierung ist es vollkommen ungeeignet.
Last but not least wäre da die 5. Suppe. Sie dient eigentlich zum Schwärzen von Pistolen, aber Schienen scheinen da aus ganz ähnlichem Material zu sein. Ein sattes Grün-Schwarz war das Ergebnis nach allerkürzester Einwirkzeit und selbst leichte Fettreste wurden gnadenlos ignoriert. Aber, was zuviel ist, ist zuviel, so schwarze Gleise sind dann schon stillgelegt :)



Und welche Erkenntnis habe ich daraus nun gewonnen?
Wenn der aktuelle Sturm zu einem lauen Lüftchen abgeklungen ist und sich der Regen ausgeregnet hat, werde ich zuerst mal meine Schienen der stinkenden Brühe #1 aussetzen. Wenn die dann ausgemöffelt hat und die Schienen eine (hoffentlich) passende Farbe angenommen haben, kann ich, falls nötig, hier und da vielleicht noch mit Nummer 2 und 3 ein wenig "nachbessern". Nummer 4 und 5 sind allerdings für diesen Teil des Projektes erst mal suspendiert.

Morgen folgt im Übrigen noch die Klärung, ob die Brünnierungen, die versehentlich die Lauffläche abgedunkelt haben, auch problemlos wieder glänzend poliert werden können.

Ach ja, ehe ich es vergesse und weil mich diese Fragen bereits erreicht haben:
Mittel Nummer 5 habe ich zusammen mit dem Entfetter bei ebay gekauft, es ist aber sicher auch in jedem gut sortierten Waffengeschäft zu bekommen. Es wird von der Firma Klever hergestellt und firmiert unter Klever/Ballistol Schnellbrünnierung und Roba/Ballistol Kalt-Entfetter.
Die anderen Brünniermittel stammen aus dem Juwelier- bzw. Kunsthandwerker-Fachbedarf, fallen unter Gefahrgut und sind - zumindest teilweise - nicht ohne Registrierung des Käufers und Verwendungszwecks verkäuflich.
Hier lohnt bei Interesse gegebenenfalls ein P/N ... aber Vorsicht, die Preise sind schon fast Edelmetall-verdächtig

Sonnenmangel-hell-brünnierte Grüße
Ralf
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BeitragVerfasst am: Di 13-12-2011, 18:59
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