News: Ybbstalbahn (2)

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Moderator: Stephan Rewitzer

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Klaus
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Beitrag von Klaus »

mzbfoi hat geschrieben:sehr schöne Aufnahmen von der Ybbstalbahn
Etwas weniger schön:

Neulich in Göstling: Zufällig :wink: kann ich einen Arbeitszug der ÖGLB/NÖLB ablichten.

Bild
Blickrichtung Waidhofen. Links das Gleis 3.

Bild
Das Gleis 3 aus der Nähe (in Gegenrichtung/Lunz aufgenommen).

Bild
Noch näher. Deutlich zu sehen die Gummispuren der Reifen, die sich seit Jahr und Tag gegen die Schiene "lehnen" (damit niemand hernach sagen möge, das wären die Wühlmäuse, die Schneepflüge oder die Göstlinger Halbstarken gewesen ...).

Gruß, k.
"Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." (Albert Einstein)
Juergen aus Stuttgart
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Beitrag von Juergen aus Stuttgart »

Das ist aber ein Gleis, welches, auch wenn der Betrieb wieder eröffnet wird, nicht mehr benötigt wird, oder?
Klaus
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Beitrag von Klaus »

Juergen aus Stuttgart hat geschrieben:... auch wenn der Betrieb wieder eröffnet wird ...
Die Verlängerung der Ötscherland-Express-Strecke von Lunz nach Göstling kommt – so viel steht fest. Für den Rest schaut's finster aus.
ein Gleis, welches ... nicht mehr benötigt wird, oder?
"Lebenswichtig" ist es gewiss nicht – aber im Fall eines gelegentlichen Zwei-Zug-Betriebs (Planzug und Sonderzug treffen in Göstling aufeinander) würde ein durchgehendes Gleis 3 die Verschubbewegungen zum Umsetzen etwas vereinfachen, denke ich.

Link zum Gleisplan Göstling (Gleis 3 ist das untere, direkt am Bf-Gebäude vorbeiführende).

Gruß, k.
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Stephan Rewitzer
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Beitrag von Stephan Rewitzer »

in diesem Falle hoff ih ausnahmsweise das di verantworliche Firma di Kosten für die Reparatur zu übernehmen hat, im Zweifelsfalle per Gerichtsbeschluss, gerade wenn solche Beschädigungen vollkommen unnötig sind und jedem Fahrer klar sein sollte das dieser Teil.des Busses im lichten Raum.absolut nichts zu suchen hat ...

Dieses "hinparkn" wo grad mal Platz is von DR Bussen soll endlich mal a Konsequenzen habn, zig andere Firmen müssn sich auch legale Abstellmöglichkeiten leisten!

Lg
Mfg euer Administrator, Stephan Rewitzer.
2095 007-7
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Beitrag von 2095 007-7 »

Gleis 3 könnte entbehrlich sein, denn m.W. wurden Zugfahrten (und ggf. Umsetzen von Zügen) über Gleis 1 und 2 geführt - Gleis 3 war Ladegleis.
Stephan Rewitzer
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Beitrag von Stephan Rewitzer »

Griaßdi!

nunja, das hilft uns bei Mehrzugbetrieb oder wenn wir bei der Pendelfahrt Göstling - Lunz - Göstling Wagen in Göstling hinterstellen natürlich nix wenn wir nur zwei Gleise haben ;)

Fakt ist das schon alle Gleise befahrbar sein sollten, und wenn diese durch Externe bewusst beschädigt wurden, dann danke fürs Gleis herrichtn ...

lg
Mfg euer Administrator, Stephan Rewitzer.
schmalspurfan
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Beitrag von schmalspurfan »

Ob nun beschädigtes Gleis oder nicht, aber es ist allein eine Frechheit, wie sie sich da präpotent hinstellen. :roll:
Über 100 Jahr' voll Freud und Leid
fuhr ich treu an eurer Seit'!
Aber der NÖVOG dürft es sein ein Graus,
sie kommt nicht ohne mich aus.
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Herbert Ortner
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Beitrag von Herbert Ortner »

Mit großem Bedauern habe ich erfahren, dass die Ybbstalbahn einen ihrer größten Fürsprecher in der Region, den Hollensteiner Bürgermeister Franz Gratzer, unerwartet verloren hat:

http://www.noen.at/lokales/noe-uebersic ... 314,460591
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Schmalspurlaie
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Beitrag von Schmalspurlaie »

Weiss jemand Genaueres was aus der Ankündigung, dass Anfang Mai die Ergebnisse der Pröll inszinierten Besprechung präsentiert werden sollten geworden ist? Mein letzter Stand ist, dass sich alle an eine selbstauferlegte Schwiegepflicht halten. Geht diese Sache auch den offensichtlich üblichen Ybbstalbahn Weg des groß Ankündigens und im Schweigen Versinkens?
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Leo
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Stromlinienwagen auf der Bergstrecke

Beitrag von Leo »

Die ÖGLB konnte vor kurzem zwei Krimmler- oder Stromlinienwagen von der NÖVOG erwerben. Es handelt sich dabei um den BD4ip 4261 und um den B4ip 3069. Die beiden Wagen waren zuletzt in Waidhofen/Ybbs abgestellt und wurden per Straßentransport nach Kienberg-Gaming gebracht. Bei der erfolgreichen Belastungsprobefahrt der 2099.01 kamen sie bereits zum Einsatz.

Nun stehen der ÖGLB eine nun zugelassene starke Diesellok und zwei Vierachser zur Verfügung, um die Kapazität auf der verlängerten Museumsbahn zu steigern.

L.G. Leo
landesbahner
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Beitrag von landesbahner »

Hallo ! Das ist ja super. Müssten dann die "Blunz´nwagen" sein. Sind die nicht eh auf der Strecke gefahren?Ich komme schon wieder im Sommer. Vielleicht kann ich mit einer der 4 achser mitfahren :).
Lg aus Krems
Sebastian Erben
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Beitrag von Sebastian Erben »

Hallo!

Ja, Blunznwagen kannst sie auch nennen :wink: . Wobei der 4261 ja lange Jahre im Waldviertel war und dort gemeinsam mit dem 3281 und einer 2095 bei Ausfall eines 5090 als Triebwagenersatz gefahren ist.

LG, Sebastian
Herbert Ortner
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Beitrag von Herbert Ortner »

Was dann so ausgesehen hat (Steinbach-Groß Pertholz, 21. Jan 2000):

Bild
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Ötscherbär
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Beitrag von Ötscherbär »

Im Waldviertel so viel Schnee?! Nicht schlecht...

Danke für das schon historische Bild!
Sebastian Erben
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Beitrag von Sebastian Erben »

Herbert Ortner hat geschrieben:Was dann so ausgesehen hat (Steinbach-Groß Pertholz, 21. Jan 2000):

Bild
Die 8er im Waldviertel? Interessant...

LG, Sebastian
2095 007-7
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Beitrag von 2095 007-7 »

Die 8er im Waldviertel? Interessant...
Gerade gestern habe ich ein Sommerbild von der 8er im Waldviertel gesichtet - auch ich war mehr als nur erstaunt.
Bisher war ich der Ansicht, dass die .05 und die 008 immer im Ybbstal waren.
Klaus
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Beitrag von Klaus »

Damit's auch hier "amtlich" ist (NÖN, 25. 6. 2013):

Radweg ist auf Schiene
Ybbstalradweg / Prüfung bringt kein neues Ergebnis: Ybbstalradweg wird wie geplant auf Teilen der Bahntrasse umgesetzt. Verwunderung und Verärgerung bei Bahnfreunden.


Von Andreas Kössl

YBBSTAL / Die Nachricht sorgte für Verwunderung unter den Ortschefs im Ybbstal. Eine Woche vor der Landtagswahl im März verkündete Landeshauptmann Erwin Pröll in der ORF-Pressestunde, dass er sich eine Kombination von Bahn und Radweg durch das Ybbstal sehr gut vorstellen könne. Dem voran gegangen war ein Gespräch zwischen dem Landeshauptmann und Vertretern der beiden Vereine „Pro Ybbstalbahn“ und „Club 598“, im Zuge dessen die Bahnfreunde dahin gehende Pläne vorlegten.

Von März bis Mai wurde nun geprüft, ob eine solche Lösung realisierbar sei. Vertreter der Ybbstalgemeinden, Experten und Bahnfreunde trafen sich zu Gesprächen. Über deren Inhalt wurde der Mantel des Schweigens gebreitet, wiewohl bereits Medienberichte eine Kombination von Bahn- und Radweg als nicht möglich erklärten.

Seit vergangenen Freitag ist es nun offiziell: Der Ybbstalradweg wird – wie ursprünglich geplant – auf Teilen der Bahntrasse umgesetzt. Das gaben die Vertreter des Radwegverbandes bei einem Pressegespräch in Lunz bekannt. Es sei geprüft worden, ob sich die Entscheidungsgrundlagen seit der ersten Entscheidung geändert haben, so der Lunzer Bürgermeister Martin Ploderer (ÖVP), der gleichzeitig Verbandsobmann ist. Es würden jedoch keine wesentlichen neuen Fakten vorliegen, weshalb das bisher vorliegende Radwegsprojekt realisiert werde. Anfang Juli soll dieses bei der Bezirkshauptmannschaft Amstetten, eingereicht werden. Der Beschluss dazu fiel im Radwegverband einstimmig.

„Dieser Radweg ist das für unser Tal geeignetste Projekt“, ist Ploderer überzeugt. Die Entscheidung sei in der Region getroffen worden und mit Landeshauptmann Erwin Pröll abgesprochen. „Wir haben uns die Sache nicht leicht gemacht und die verschiedensten Varianten geprüft“, sagt St. Georgen/Reiths Bürgermeister (SPÖ) und Verbandsobmann-Stellvertreter, Helmut Schagerl. Sowohl ein Tourismuszug als auch eine Nostalgiebahn seien in Kombination mit einem Radweg aus technischen und wirtschaftlichen gründen nicht realisierbar. „Ich stehe zu 100 Prozent hinter diesem Entschluss.“

Landtagsabgeordneter Anton Kasser stößt ins selbe Horn. Der Radweg unter Einbeziehung der Trasse sei die beste Lösung. „Von den Eisenbahnfreunden ist nichts Neues gekommen – nicht ein Beistrich. Alles wurde schon diskutiert.“

Das Radwegprojekt, das nun realisiert werden soll, sieht die Führung eines durchgängigen Radweges von Gstadt nach Lunz/See auf Teilen der ehemaligen Bahntrasse vor. Rund 26 Kilometer des knapp 48 Kilometer langen Radweges sollen dabei auf der Bahntrasse geführt werden, der Rest auf bestehenden Straßen. Zwischen Göstling und Lunz wird der vor rund 20 Jahren errichtete Radweg an die modernen Erfordernisse angepasst und bis zum Lunzer See verlängert. Die Führung von Nostalgiezügen auf der Strecke zwischen Kienberg-Gaming und Göstling wird ausdrücklich unterstützt.

Radwegbau soll im Spätherbst starten

Im besten Falle möchte man mit dem Bau des Radweges bereits im Spätherbst beginnen. Als längst mögliche Bauzeit werden fünf Jahre angegeben, gewünscht wird eine Umsetzung in nur zwei Jahren.

Mit den vom Land NÖ zur Verfügung gestellten 10 Millionen Euro werde man auskommen, ist Verbandsobmann Ploderer überzeugt. Dies werde auch durch die Expertise eines Ziviltechnikers belegt.

Parallel dazu wird gemeinsam mit der Eisenstraße an einem touristischen Konzept für die Region gefeilt. Dieses soll Ende des Jahres fertig gestellt sein.

„Club 598“-Obmann Siegfried Nykodem zeigt sich verwundert, dass man bereits mit einer Pressekonferenz zu den Gesprächen vorgeprescht ist. Es gelte noch ein Stillhalteabkommen, so der Bahnfreund. „Von Landeshauptmann Pröll habe ich noch nichts gehört“. Nykodem plädiert dafür, das Ofenloch aus Umweltschutzgründen unberührt zu lassen. Dieses solle weiterhin mit der Bahn passierbar sein, ab Hollenstein könne man dann ein Radfahrerparadies umsetzen.

Verärgert über die Entscheidung des Radwegverbandes zeigt sich Bahnfreund Erwin Krexhammer. Der Salzburger ist Mitglied von „probahn Österreich“ und hat sich gemeinsam mit Bahnfreunden aus der Region sowie Fachleuten aus den Bereichen Wirtschaft, Tourismus und Verkehr in der „Ybbstal-Touristik & Mobilität Projektträgergesellschaft“ zusammengefunden. Deren Ziel ist es, das Ybbstal touristisch aufzuwerten. Dies soll durch die Installierung einer Tourismusbahn von Gstadt nach Hollenstein in Kombination mit einem neben der Bahntrasse geführten Radweg erfolgen. 14 Millionen Euro soll ein derartiger Radweg kosten. Den Fehlbetrag zu den 10 Millionen Euro vom Land NÖ möchte man durch EU-Förderungen und Sponsorengelder auftreiben.

Ein 65-seitiges Konzept wurde dem Radwegverband Anfang Juni vorgelegt. Eine Wertschöpfung von 1,2 Millionen Euro pro Jahr für die Region wird erwartet. „Das Ybbstal ist touristisch derzeit leider sehr unterentwickelt“, so Krexhammer, „Potential ist aber da.“ Eine Studie für die touristische Erschließung des Ybbstals ist in Arbeit und soll Ende Juli vorliegen.


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Anm.:
* Unterstreichungen durch mich.
* Siehe auch die dortigen Kommentare.

Gruß, k.
"Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." (Albert Einstein)
landesbahner
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Beitrag von landesbahner »

Hallo!
Hab´s mir gedacht. Man muss nur die Wahlen abwarten, dann sieht man daß Wahre Gesicht. Leider ist dass sehr traurig. Was ich ihn anderen Foren sieht, ist das mit der Strecke Göpfritz-Raabs abgebaut wurde. Auch für die Fahrräder.
Aber man kann ja wenigstens nach Göstling fahren :hechel: .
Fährt die ÖBB noch bis Kienberg-Gaming. Oder ist es auch still geworden.
lg aus Krems
schmalspurfan
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Registriert: 14. Mai 2007, 17:59

Beitrag von schmalspurfan »

Du bist anscheinend mehr als zweieinhalb Jahre hinten nach. Die ÖBB fährt schon seit Dezember 2010 nur mehr bis Scheibbs. :-x
Über 100 Jahr' voll Freud und Leid
fuhr ich treu an eurer Seit'!
Aber der NÖVOG dürft es sein ein Graus,
sie kommt nicht ohne mich aus.
Denn wenn dann fällt ein Meter Schnee,
bleibt sie stecken, die Himmeltreppe.
Franz Straka
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Beitrag von Franz Straka »

Liebe Freunde!

So viel dazu. Wenn ein NÖN Mitarbeiter für die Eisenbahn einen positiven Bericht abgibt, wird er gleich aus dem Verkehr gezogen. Dieses PDF haben wir soeben erhalten:

http://www.schmalspur-europa.at/Aktion% ... albahn.pdf
mfg

Franz
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