Umbau Liliput Uh

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Moderator: Stephan Rewitzer

Dampflokfahrer
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Re: Umbau Liliput Uh

Beitrag von Dampflokfahrer »

Da die alte Lok von hunderten Zerlege- und Testvorgängen wirklich sehr dreckig war, habe ich das Gehäuse im Ultraschallbad gereinigt. Sehr sauber ist es jetzt, aber an ein paar Stellen ein wenig zu sauber. :oops:
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Dafür habe ich das Gestänge wieder komplettiert. Mal abgesehen von der Beschriftung sah die Lok noch nie so gut aus und fuhr auch nie so gut.
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Der Blick in den Tender zeigt, dass es verdammt eng zugeht. Wegen der Schwungmasse, musste ich die Aussparung im Gehäuse 2/10mm erweitern.
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Um eine noch größere Schwungmasse bei der ÖGEG-Lok unterzubringen, bekam das Drehteil an der Stelle einen Absatz.
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Dampflokfahrer
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Re: Umbau Liliput Uh

Beitrag von Dampflokfahrer »

An der 498.07 habe ich mich festgebissen. Mit dem Gestänge war ich noch nicht zufrieden, den die Liliput-Kuppelstangen haben um die Augen herum viel zuviel Material. Nur das Lager auf der Treibachse ist wirklich zu sehen. Mit der Feile kann man es aufhübschen.
IMG_1228.jpg
Bei der Lok musste ich die Messinghülsen auf der Treibachse weglassen, weil sich meine Treibstange nicht auf mehr als 1,8 mm erweitern ließ. Das Fahrverhalten war minimal schlechter ohne diese Hülsen.
Ich habe nun zwei Ringe gedreht. Der kleine sitzt fest auf dem Zapfen und kann sich nicht bewegen. Auf ihm gleitet die Kuppelstange.

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Der zweite Ring verhindert, dass die Kuppelstange auf dem Treibzapfen zu weit nach außen wandern kann und mit dem Steuerungsträger kollidiert.
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Dieses Fahrwerk läuft noch besser als jenes der ÖGEG-Maschine.


LG
Andreas
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Dampflokfahrer
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Re: Umbau Liliput Uh

Beitrag von Dampflokfahrer »

An der Reichsbahnlok fehlte noch die Stromabnahme. Das Getriebe stammt von Arnold und die Stromabnehmer konnte von dort ich nicht übernehmen. Ich löte nicht gerne, aber es musste sein.
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Jetzt konnte das Fahrwerk ein paar Runden aus eigener Kraft drehen. Die vielen Messingzahnräder machen mehr Geräusch als das Liliput-Getriebe bei den beiden anderen Loks. Ich konnte auch nur den kleinen 0816er-Motor unterbringen, dem es etwas an Drehmoment fehlt.

LG
Andreas
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Dampflokfahrer
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Re: Umbau Liliput Uh

Beitrag von Dampflokfahrer »

In den beiden Lokomotiven mit dem Liliput-Fahrwerk konnte ich größere und stärkere Glockenankermotoren unterbringen. Ausgerechnet das aufwendigste Fahrwerk hatte nun den schwächsten Motor und die Arnold-Mechanik mit vielen Messingzahnrädern kann Kraft gut gebrauchen. Deshalb habe ich alle Teile nochmal auf der Fräse überarbeitet, damit der 1015er Platz findet.
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Dampflokfahrer
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Re: Umbau Liliput Uh

Beitrag von Dampflokfahrer »

Bei der U hat Jakob zurecht angemerkt, dass die alten Liliput-Räder sehr rauh ausssehen. Warum ich dennoch gerne die ganz alten Radsätze verwende, möchte ich gern mit dem Vergleich meiner beiden Uhs mit unterschiedlichen Radsätzen demonstrieren.
Die alten Radsätze sind zwar rauh, aber die Speichen sind sehr fein und die Räder sind etwas größer im Durchmesser (9,2 statt 9,0mm). Der Unterschied im Durchmesser mag unwesentlich erscheinen, ist jedoch erkennbar. Die neueren Räder an der ÖBB-Lok kommen dabei noch gut weg, denn ich hatte sie auf der Rückseite feiner gefräst (wie weiter oben im Betrag zu sehen ist). Diese Räder haben auch einen erhabenen Ring um den Bereich der Isolierbuchse, den ich weder schön noch vorbildgetreu befinde. Die abgedunkelten Spurkränze an den neuen Rädern sind natürlich ein Fortschritt.

LG
Andreas
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Dampflokfahrer
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Re: Umbau Liliput Uh

Beitrag von Dampflokfahrer »

Diese ÖGEG-Lok wartet auch schon länger auf Komplettierung. Am Heck bin ich ein Stückchen weitergekommen.

LG
Andreas
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Stefan Zeller
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Re: Umbau Liliput Uh

Beitrag von Stefan Zeller »

Hallo Andreas,
Ich finde es bewundernswert, welche Gustostücke Du aus diesen Loks zauberst. Genial!
LG Stefan
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Re: Umbau Liliput Uh

Beitrag von Dampflokfahrer »

Danke für das Lob!
Es geht mir nicht jeder Arbeitsschritt einfach von der Hand. Manchmal brauch ich wirklich lange für kleine Schritte. Damit das neue Heckblech passgenau sitzt, musste der Rahmen auf die Fräse, weil dort 15/100 mm zu viel stehengeblieben waren. Also die ganze Lok zerlegen. Eine neue kleinere Schwungsmasse habe ich gedreht und montiert. Es ist immer noch sehr eng. Hoffentlich schleift es nicht.

LG
Andreas
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rolfuwe
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Re: Umbau Liliput Uh

Beitrag von rolfuwe »

Ich verfolge dieses Thema nur als Leser. Da ich nun mitlerweile mehrer Versionen dieses Modells (U + Uh) habe (von Liliput Wien vor fast ~1/2 Jahrhundert an), aber selten benutze.
Nur als Info: Als grenzwertig würde ich den Seitenausschlag der hintere Kupplung auf Standard-Radien bei höherer Zuglast bezeichnen. Eine längere Deichsel, wie bei den alten Modellen, wäre unter o.g. Bedingungen evtl. besser geeignet.
Rolf-Uwe
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Re: Umbau Liliput Uh

Beitrag von Dampflokfahrer »

Stückchen für Stückchen wird das Heck.

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