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Feldbahnloks

Verfasst: 16. Juli 2005, 22:25
von Micha78
Mich würde interessieren, was alles an Feldbahnloks machbar ist in der Spurweite 0e, ich hab hier ein paar Bilder gefunden :


Das ist von der Gipsbahnanlage von Helmut Walter. Weiss leider nicht, ob Eigenbau oder käuflich ?!?!

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Dann hab ich noch auf einer französischen Seite folgendes gefunden :

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Sicherlich sehr interessant für europäische Schmalspurbahnen !!!

Re: Feldbahnloks

Verfasst: 18. Juli 2005, 00:20
von Inselbahn Alex
Hallo Micha,
Micha78 hat geschrieben:Mich würde interessieren, was alles an Feldbahnloks machbar ist in der Spurweite 0e, ich hab hier ein paar Bilder gefunden :


Das ist von der Gipsbahnanlage von Helmut Walter. Weiss leider nicht, ob Eigenbau oder käuflich ?!?!



Sicherlich sehr interessant für europäische Schmalspurbahnen !!!
Die von Helmut Walter könnte von http://www.jw-modellbahn.de/
sein. Vielleicht mal nachfragen...

Viele Grüße

Alexander

Verfasst: 18. Juli 2005, 08:11
von markus
Hallo Micha,

Alexander war mal wieder schneller. Ich tippe auch mal auf eine Wedekind-Lok.
Ich allerdings Kleinserie und damit "seinen Preis wert".
Ab und zu werden in Ebay auch Feldbahnloks von Max Heigl angeboten, die anscheinend nicht mehr hergestellt werden, aber ein echter Leckerbissen sein müssen.
Die Französiche Firma ist wahrscheinlich Geco. Habe aber mal gehöhrt, dass es etwas schwierig sein soll, mit ihnen in Kontakt zu treten.

Wenn ich allerdings miich für das Thema Feldbahn entschieden hätte, würde ich einen Maßstab höher gehen und auf den HO-Gleisen 1f bauen.
Da gibt es mittlerweile auch schon Umbausätze auf MT-Basis und natürlich jede Menge Zubehhör.. (http://www.lokfuehrer-lukas.de/)

Gruss
Markus

re

Verfasst: 19. Juli 2005, 16:47
von Micha78
Hmm, 1f habe ich mir auch schon angesehen, aber da siehts wirklich ziemlich eng mit Fahzeugen aus. Ich hab ja auch schon Pläne, eine kleinen Feldbahndiesellok selber zu bauen, mir fehlt aber die Erfahrung. Meine Denkansätze waren:

-Fahrwerk Tenshodo oder PMT Fahrwerk

-schlichtes Gehäuse, dass sich aber auch abnehmen lässt.

Die PMT Fahrwerke haben habe Bohrungen, die ich einfach nur ausmessen müsste. Aber beim Gehäuse konstruieren tue ich mich sehr schwer, vor allen, da ich es anhand der Bohrungen an / abschraubbar machen möchte.

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lok

Verfasst: 19. Juli 2005, 17:13
von Micha78
ich hab die lok gefunden, es ist eine von panier / carocar

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Tip

Verfasst: 23. August 2005, 22:23
von Finhamlet&BeartownLRw
:wink: http://www.peco-uk.com/ :wink: dort findet man Bausäte in O9 und O16.5 in Zinn
ansonsten schaut man mal bei den Briten allgemein rein und erinnert sich an Mailordering:
http://www.ukmodelshops.co.uk/counties/ ... rs/ng.html
Oder googeln unter Narrow gauge, On30, O16.5, O9 ect.

Gruß Chris

Verfasst: 3. August 2006, 08:59
von Rolf Tonner
Hallo Micha,

bin erst vorgestern zu diesem Forum "gestoßen", falls Dir die Antwort verspätet erscheint. Deine Frage ist aber immer noch aktuell.
Die deutschen und österreichischen 0-Feldbahn-Modellbauer interessierten sich viele Jahre lang fast ausschließlich für 0f (12mm-Spur). Feldbahn für 0e war mehr oder weniger "verpönt". Das hat sich mittlerweile zwar etwas geändert, aber nach wie vor ist das Angebot für 0e-Feldbahn-Modelle nach mitteleuropäischen Vorbildern äußerst knapp.
1. - Meine erste Empfehlung: von der MagicTrain-Diesellok das Fahrgestell für eigene Umbauten / Interpretationen nutzen, das hält die Kosten in überschaubaren Grenzen.
2. - Zweiachsige H0-Dampfloks umbauen.
3. - kleine, dreiachsige H0-Dampfloks wie die T3 für "feldbahnmäßigen"
Umbau nutzen. KOPPEL hatte um 1900 herum eine 750mm-Feldbahnlok im Angebot, die fast wie eine geschrumpfte T3 aussah.
4. - Fahrgestelle kleiner zweiachsiger H0-Dieselloks (z.B. von Schweizer Rangiertraktoren oder einer deutschen Köf) eignen sich bestens, um "selbstgestrickte" Feldbahn-Dieselloks darzustellen.
5. - Wenn Du gut bei Kasse bist, findest Du bei den 0-Schmalspur- Kleinserien- Herstellern einige sehr schöne 0e-Feldbahn-Loks:
WEDEKIND liefert gelegentlich sehr gute (!) Modelle der HF50B, der DEUTZ OMZ 122 und weiterer 750mm-Vorbilder.
PANIER hat die DEUTZ OME 117 und den STRÜVER-Schienenkuli im Angebot.
Robert WERNER baut zur Zeit gerade wieder an einer kleinen Serie seiner exzellenten V10C.
Bei ADDIE gibt es mit Glück noch ein paar Freelance-Dieselloks auf Basis der kleinen Davenport-Lok von BACHMANN, einem vergleichsweise preiswerten Modell, dass sich auch für eigene Umbau-Phantasien eignet.
Der ungarische Modellbauer Gergely BELA hatte vor einigen Jahren mal ein hübsches Modell der zweiachsigen C50 in preiswerter Kleinserie aufgelegt. Hin und wieder wird sie noch angeboten, also Augen auf!
6. - fast alle 0e-Feldbahner fragen fast ständig nach Kipploren. Meine Empfehlung: die Kipploren und Kastenkipper von BACHMANN. Die Kipplore sieht "fast deutsch" aus. Zumindest "deutscher" als eine "großbritannische" Kipplore. Und der Kastenkipper ist sowieso ein richtiger "Internationaler".

Alles Gute,
Rolf Tonner

Verfasst: 5. August 2006, 14:52
von Martin Zeilinger
7. - Auch die MT-Dampflok lässt sich mit wenig Aufwand zu einer Feld- bzw. Waldbahndampflok umbauen. (Bilder folgen in den nächsten Tagen - abhängig vom hochlöblichen Administrator dieses Forums )

Verfasst: 7. August 2006, 09:40
von Martin Zeilinger
Hier nun zwei Bilder vom aktuellen Bauzustand "meiner" neuen Feldbahndampflok. (Herzlichen Dank an den Admin!)

Noch fehlen der Lok:
* Sandfallrohre
* Griffstangen
* Einrichtung des Führerstandes
* und, und, und...


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Hinter der Lok sieht man hier die von Rolf Tonner angesprochenen Loren.

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Bei Interesse beschreib' ich den Umbau der Lok gerne genauer.

Verfasst: 7. August 2006, 15:17
von Simon
Sehen ja super aus!Kannst du mal schreiben wie du den Kessel der Schwarzen gemacht hast??

viele Grüsse
Simon

Verfasst: 7. August 2006, 16:49
von Martin Zeilinger
Grundlage für den Kessel der "Schwarzen" war der originale MT-Kessel von dem Rauchkammer und Stehkessel weiter verwendet wurden. Der Langkessel ist ein PU-Rohr mit 20 mm Durchmesser. Solche Rohre werden für Feuchtraumverkabelungen verwendet und sind mit unterschiedlichem Durchmesser in Baumärkten zu finden.
Der kombinierte Dampf- und Sanddom entstand aus zwei Sanddomen aus einem Stainz-Zurüstsatz von Kröss.

Verfasst: 7. August 2006, 17:51
von Simon
Vielen Dank