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Bosnische Ostbahn
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Seite 1 von 3 [57 Beiträge]   Gehe zu Seite: 1, 2, 3 Weiter
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Herbert Ortner


Anmeldedatum: 18.08.2003
Beiträge: 995
Wohnort: Wien
 Bosnische Ostbahn

Der Wiederaufbau eines Teilstückes der legendären Bosnischen Ostbahn von der serbischen Grenze nach Visegrad scheint nun endlich in die finale Phase zu kommen. Nachdem die Strecke im Anschluss an die serbische Sarganbahn bis 2006 nahezu fertig war, fehlte nur noch das Stück in Visegrad selbst, und ein Bahnhof dort.

Nun sind offenbar alle Probleme beseitigt und in den letzten Wochen hat sich einiges getan. Am 28. August soll offenbar der Betrieb aufgenommen werden:

http://visegrad24.info/index.php?option=com_content&view=article&id=3005#

Falls hier jemand mit entsprechenden Sprachkenntnissen mitliest, würde ich mich über eine Übersetzung sehr freuen!

Auf Facebook gibt es ein paar Bilder vom Wiederaufbau und andere dazu:

http://gl-es.facebook.com/group.php?gid=145831981054

Auch bei den Kollegen im kroatischen Forum gibt es etwas zu sehen:

http://zeljeznice.net/forum/viewtopic.php?t=8320&postdays=0&postorder=asc&start=465

Da es auf dem Balkan noch viele andere schöne Schmalspurstrecken gab, die man wieder aufbauen könnte, hat jemand Vorschläge wohin wir die Krumpe und Ybbstalbahn ins Exil schicken sollten?

(Edit: Das ist mein 1099. Beitrag!)
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BeitragVerfasst am: Sa 14-08-2010, 20:36
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G aus W

Anmeldedatum: 19.08.2005
Beiträge: 33
Woanders ist man weiter...

Hallo Herbert,

Glückwunsch zum "1099"!

Ansonsten, was soll man sagen - sprachlos vor so einer Leistung. Hier werden abgebaute Strecken wieder aufgebaut - und was geschieht stattdessen mit den nicht minder schönen Strecken in Niederösterreich...

Bleibt festzustellen, woanders wird weiter gedacht. (Wobei "woanders" durchaus auch innerhalb Österreichs liegen kann, siehe Pinzgau oder Zillertal!)

Naja, vielleicht können wir uns in einigen Jahrzehnten auch über Wiederaufbau-Bilder der Ybbstalbahn freuen. Schade nur um die vergeudeten Steuermittel...

Beste Grüße,

Greg

BeitragVerfasst am: Mo 16-08-2010, 11:49
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Privatbahner

Anmeldedatum: 19.06.2009
Beiträge: 425
Wohnort: 1210 Wien
Re: Woanders ist man weiter...

G aus W hat Folgendes geschrieben:

Naja, vielleicht können wir uns in einigen Jahrzehnten auch über Wiederaufbau-Bilder der Ybbstalbahn freuen. Schade nur um die vergeudeten Steuermittel...


Das passiert aber frühestens, wenn der Verkehrtlandesrat keinem Steuerzahler mehr in die Augen schauen braucht (oder kann).

VG Rudi

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BeitragVerfasst am: Mo 16-08-2010, 14:07
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2095.03

Anmeldedatum: 19.03.2007
Beiträge: 181
Gestern war es endlich soweit!
Der westliche Endpunkt der Touristenbahn "Sarganska Osmica" ist erreicht! Tausende Menschen begrüßten den ersten Schmalspurzug im noch eingleisigen Bahnhof von Visegrad.
Der serbische Ministerpräsident Milorad Dodik und der serbische Präsident Boris Tadic übernahmen die offizielle Einweihungsfeier im wiedereröffneten Bahnhof Visegrad.
Bei seiner Ansprache erwähnte der Ministerpräsident Dodik, dass auch eine Autobahn zwischen Pozega und Visegrad gebaut werden soll, die mit etwa 100 km Länge eine noch schnellere Verbindung darstellen und die Verbindung zur Küste zeitlich um Einiges verkürzen soll.
"Wenn es uns gelingt, dieses Projekt zu finanzieren, könnte diese Autobahn in den nächsten zehn Jahren errichtet werden." sagte Dodik.
Tadic, sichtlich gut gelaunt, meinte, dass dieser Tag eine wichtige Bedeutung für Visegrad sowie für die ganze Region darstellt, da heute der erste Zug nach 32 Jahren wieder in dieser schönen Stadt an der Drina eingefahren ist und Visegrad nun mit der berühmten Sargan-Acht verbunden sei. Der Neubau dieser Bahnlinie war sehr gewagt, stellt aber nun einen großen Gewinn für die Siedlungen entlang dieser Linie dar, da seit der Inbetriebnahme der Sarganbahn sehr viele Touristen den nur schwach besuchten Landstreifen um die bosnisch-serbische Grenze beehrten, um mit dieser einzigartigen Schmalspurbahn zu fahren. Auch finanziell hat sich die Wiedererrichtung bereits gelohnt.
Visegrads Bürgermeister Tomislav Popovic berichtete den anwesenden Reportern, dass die neue Schmalspurbahn das touristische Angebot der Stadt bereichern und sicher viele neue Touristen anziehen wird. Seine Stadt hatte ja auch die letzten Kilometer in die Stadt finanziert und weiters wird Visegrad auch die Finanzierung zweier weitere Bahnhofsgleise sowie einer neuen Drehscheibe übernehmen.

Unter den tausenden Gästen befanden sich viele aus den umliegenden Nachbargemeinden und sogar einige pensionierte Eisenbahner aus früheren Zeiten.
Vukadin Lasica, ein früherer Fahrdienstleiter aus Visegrad erzählte mit Tränen in den Augen, dass er die vergangene Nacht vor Nervosität und Freude kein Auge zugemacht habe und nie im Traum daran gedacht hätte, in seinem Leben noch einmal einen Schmalspurzug in seinem Bahnhof erleben zu dürfen. Er berichtete vom Stolz, die schönen Uniformen tragen zu dürfen und die damalige Pünktlichkeit, wofür jeder Eisenbahner seine Taschenuhr bei jedem Dienst genau stellte. Er erzählte von den Nachtdiensten und Telefonaten über die alte Ringleitung mit seinen Kollegen in Bihac, Kulen-Vakuf, Gorazde und Sarajevo. "Disziplin war der Alltag der Eisenbahn." 1970 machte er in Gorazde Dienst, als er den Genossen Tito im Sonderzug zuwinkte und dieser freundlich zurückgrüßte.

Die neue Schmalspurbahn ist 43 km lang, 18,1 km davon fallen auf das Gebiet der Republik Serbien. Es gibt neun Tunnels mit einer Gesamtlänge von 1419 Metern und 12 Brücken mit einer Gesamtlänge von 293 Metern.
6000 Meter Stützmauer mussten neu errichtet werden, natürlich als Steinmauern ausgeführt und nicht neumodisch betoniert.

Die Strecke Sarajevo - Visegrad wurde im Jahr 1906 eröffnet und durch die Österreichisch-Ungarische Monarchie errichtet. Zu dieser Zeit war der Bau dieser Bahn wohl der teuerste weltweit wegen des unwegsamen Geländes. Der erste Zug aus Uzice erreichte erst 1925 Visegrad.
1978 endete der Bahnverkehr endgültig in Visegrad. Danach wurden die Bahnanlagen abgebaut.

Von Anbeginn des Projekts wurde über die Verlängerung der Museums- und Touristikbahn an beiden Streckenenden nachgedacht. Bereits mit der ersten Ausbaustufe wurde begonnen, die Strecke mit dem Ziel Višegrad im benachbarten Bosnien und Herzegowina wieder aufzubauen. Dieser Abschnitt ist nun ja fertiggestellt. Der original erhaltene Bahnhof von Višegrad wurde von einem Busunternehmen als Busbahnhof genützt und stand vorerst nicht zur Verfügung. Im Januar 2008 wurde bekanntgegeben, dass die Stadt Višegrad die Baukosten für den fehlenden Restabschnitt für das Jahr 2008 budgetiert habe.
Langfristig soll die Šarganska osmica auch in östlicher Richtung weiter reaktiviert werden und Anschluss an die Bahnstrecke Belgrad–Bar finden. Diese Erweiterung würde in Zukunft die Anreise auf dem Schienenweg ermöglichen. Da Teile der alten Trasse westlich von Užice einem Staudammprojekt im Tal der Đetinja zum Opfer fielen und nun unter Wasser liegen, erfordert die Reaktivierung dieses Abschnittes weitgehende und kostenaufwändige Neutrassierungen. Als wahrscheinlichster Verknüpfungspunkt gilt der Bahnhof Branešci, ca. 12 km Luftliniendistanz vom ehemaligen Bahnhof Kremna entfernt gelegen. Dies würde ab Kremna den Bau einer vollständig neuen Schmalspurbahnstrecke erforderlich machen. Hinweise in Fachzeitschriften erwähnen auch eine mögliche Anbindung des Flughafens von Užice an die Schmalspurbahn.
Die geplante Anbindung bei Branešci wird auch durch Hinweise aus der serbischen Eisenbahnfreunde-Szene im Web bestätigt.
Die Šarganska Osmica wird auch durch eine kurze neu gebaute Waldbahn in der Spurweite 600 mm ergänzt, die von Mokra Gora zu einem Picknickplatz im Kamišina-Tal führt.

(Quellen: Visegrad24.info, zeljeznice.net und Tante Wiki)

LG 2095.03

http://www.youtube.com/watch?v=sQWB_xOy0mY
http://www.youtube.com/watch?v=jZnOB1p82v4

BeitragVerfasst am: So 29-08-2010, 12:33
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2095.03

Anmeldedatum: 19.03.2007
Beiträge: 181
Hallo Herbert,

kroatisch ist zwar nicht meine Spezialität, aber ich versuch´s trotzdem:
(Übersetzung des Textes aus "visegrad24.info")

Die offizielle Einweihung des 18 km langen Abschnittes Vardiste - Visegrad der bosnischen Ostbahn für den Touristenverkehr findet nun definitiv am 28.August statt. Die restliche Instandsetzung des fehlenden Streckenteiles vom Glogova-Tunnel bis zum Bahnhof Visegrad wird bis dahin provisorisch erfolgen, bestätigte Zdravko Savic, der geschäftsführende Direktor für rechtliche Angelegenheiten der Serbischen Eisenbahn. "Jeden Tag sind wir auf der Strecke, um mit den Arbeitern der ausführenden Firma aus Sarajevo zu sprechen und ich kann garantieren, dass diese Arbeiten bis zum 28.August abgeschlossen werden können, sodass einem ersten Einsatz des "Ciro", wie der Schmalspurzug hier liebevoll genannt wird, nichts mehr im Wege steht.", bestätigt Savic.
Die abschließenden Endarbeiten am Gleiskörper durch die Firma aus Sarajevo wird täglich vom Visegrader Bürgermeister Tomislav Popovic und seinen Mitarbeitern überwacht.
Seit 1978, als der letzte Zug aus Visegrad abfuhr, warteten die Bewohner der Stadt an der Drina und Rzav auf eine Rückkehr der Eisenbahn. Dieser Wunsch geht für uns alle am 28.August endlich in Erfüllung, sagte Popovic und fügte hinzu, dass diese neue Bahnlinie ein kräftiger Impuls für eine intensivere Entwicklung des Tourismus wird, zumal sie auch den geplanten Bau von diversen Hilfseinrichtungen auslöst. Er sagte weiters, dass viele Investoren mit dieser Eisenbahn sehr zufrieden sind und auf günstige Förderkredite der Gemeinde Visegrad zurückgreifen werden.
Der Bau der touristischen Schmalspurbahn von Vardiste nach Visegrad begann bereits im Jahr 2003 und Vardiste war ab 2004 mit der berühmten "Sargan Acht" verbunden. Die ersten Züge erreichten Dobrun im Jahr 2008. Damals wurden die Arbeiten hinter dem Glogova-Tunnel vorübergehend abgebrochen. Die Stadt Visegrad finanzierte dann schließlich die Fertigstellung vieler Infrastruktureinrichtungen. Die serbische Regierung konnte den alten Bahnhof kürzlich käuflich erwerben und die restlichen 1700 Meter konnten in Angriff genommen werden.
Somit wurde nach der Fertigstellung der Eisenbahnlinie nach Visegrad die Prophezeiung von Mitar Tarabic erfüllt, der den Untergang der Ostbahn sowie die Neuerrichtung als Touristenbahn bis Visegrad vorausgesagt hatte.

LG 2095.03

BeitragVerfasst am: So 29-08-2010, 13:04
Zuletzt bearbeitet von 2095.03 am Fr 17-09-2010, 11:16, insgesamt einmal bearbeitet
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bahnjurist
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Grüezi

Herzlichen Dank für diese höchst erfreulichen Berichte aus Bosnien/Serbien bzw. deren Übersetzung ins Deutsche!

Es ist schon erstaunlich und sehr positiv, dass ausgerechnet in Bosnien, wo noch vor 15 Jahren der brutalste Krieg seit dem 2. Weltkrieg in Europa tobte, und die Leute wohl danach andere Sorgen hatten als der Wiederaufbau von Schmalspurbahnen, nun die wunderschöne bosnische Ostbahn auf ihrem spektakulärsten Abschnitt - ähnlich der Albulabahn der RhB in der Schweiz - wieder errichtet wurde!

Da sollte sich VerkehrTlandesrat Heuras & Co. in NÖ wirklich mal eine Scheibe abschneiden...
Man sollte diese Leute nicht nur in den Westen Österreichs (Tirol, Sbg.) und in die Schweiz, sondern auch mal nach Bosnien "zwingen", um sich das Ganze anzuschauen...
Doch wahrscheinlich bringt dies nicht viel, handeln doch solche Politiker aus rein ideologischer Verblendung und sind auch mit den besten und fundiertesten Fakten und Argumenten nicht zu überzeugen!

Grüsse Bahnjurist
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Auch kleine Regionalbahnen, ob Normal- oder Schmalspur, haben eine Zukunft, wenn sie rationell, effizient und kundengerecht betrieben werden. Alles hängt vom politischen Willen ab!

BeitragVerfasst am: So 29-08-2010, 18:02
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Herbert Ortner


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Bei den kroatischen Nachbarn gibt es einige schöne Fotos von der Eröffnung:

http://zeljeznice.net/forum/viewtopic.php?t=8320&postdays=0&postorder=asc&start=630

Ein Eintrag bei DSO mit einem Kommentar, der auf die Hintergründe eingeht, warum jetzt offenbar möglich war, was man in den letzten Jahren nicht schaffte, nämlich die vergleichsweise kurze Strecke von 1,7 km Gleis endlich zu verlegen:

http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?30,4979561


Wurde schon beim Thema Ybbstalbahn gepostet, aber das gehört natürlich auch hierher:

http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/sibyllehamann/591309/index.do
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BeitragVerfasst am: Mi 01-09-2010, 21:01
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83-076


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Danke für die links. Den Beitrag in der "Presse" könnte ich ununterbrochen wiederlesen, man muß ihn sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen.

BeitragVerfasst am: Do 02-09-2010, 11:24
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bahnjurist
Ausgemustert

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Völlig einverstanden, das sehe ich auch so! Ich lese den "Presse"-Artikel auch immer wieder... treffender könnte er nicht sein in Bezug auf die Zustände in NÖ!

Bahnjurist
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BeitragVerfasst am: Mo 06-09-2010, 19:54
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2095.03

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Es passt zwar nicht zum Thema "Bosnische Ostbahn", gehört aber trotzdem erwähnt:
Ich verstehe einfach nicht, warum nie und nirgends erwähnt wird, dass die Gattin des LH Pröll Teilhaberin des Wieselbus ist. Zumindest wird das in einem deutschen Forum behauptet.
Das würde doch einiges erklären....
....aber keiner unternimmt etwas gegen diesen eigennützigen Wahnsinn!
Vielleicht sollte man darüber (öffentlich) reden.

LG

BeitragVerfasst am: So 12-09-2010, 10:54
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Klaus
Moderator


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Beiträge: 1089
Wohnort: dort, wo der Bartl den Most holt
2095.03 hat Folgendes geschrieben:
... dass die Gattin des LH Pröll Teilhaberin des Wieselbus ist. Zumindest wird das in einem deutschen Forum behauptet.
Vorerst ist das als unbewiesenes Gerücht zu nehmen – und somit wertlos. Zwecks Recherche und um dieses Gerücht gegebenenfalls erhärten bzw. entkräften ( ) zu können (siehe auch mein Avatarbild ), bitte ich dich um Angaben zur Fundstelle (welches Forum etc.) – ev. auch per PN.

Mit Dank im Voraus & Gruß, k.
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BeitragVerfasst am: Mo 13-09-2010, 09:39
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2095.03

Anmeldedatum: 19.03.2007
Beiträge: 181
Hallo Klaus,
ich habe davon sogar bei diversen Gesprächen gehört, kann es aber, wie Du richtig behauptest, leider nicht beweisen.
Hier aber trotzdem der Eintrag in einem deutschen Forum:

http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?106,4855365

(dritter Eintrag)
Ich glaube, die "Thayatalbahn" arbeitet bereits daran

LG 2095.03

BeitragVerfasst am: Mo 13-09-2010, 11:06
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Klaus
Moderator


Anmeldedatum: 20.10.2007
Beiträge: 1089
Wohnort: dort, wo der Bartl den Most holt
Danke für die prompte Info. Falls dieses Gerücht Substanz haben sollte, werden gewiss ein paar Medien daran Gefallen finden – zumindest jene Hand voll Journalisten in Österreich, die (noch) nicht unter der Fuchtel des allmächtigen agrarisch-industriellen Komplexes stehen (vulgo Raiffeisen / Christian Konrad und dessen NÖ-Exekutors Erwin "Tito" Pröll). Jedenfalls: Ich bleibe dran.

Anm.: Meiner Meinung nach wäre das Erhellen (eventuell gegebener UND belegbarer) persönlicher Verstrickungen und Unregelmäßigkeiten von einschlägigen Entscheidungsträgern (Nepotismus, Herausschlagen persönlicher Vorteile etc.) die effizientere, wenn auch heiklere/mühseligere Methode, den rabiaten Nebenbahn-Kahlschlag in NÖ hintanzuhalten, als Sponti-Aktionen wie etwa von probahn (die zwar kurzfristig Aufmerksamkeit generieren, aber letztlich folgenlos bleiben) ...

Gruß, k.
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BeitragVerfasst am: Mo 13-09-2010, 19:39
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2095.03

Anmeldedatum: 19.03.2007
Beiträge: 181
Wie man im kroatischen Forum lesen bzw. sehen kann, wurde bereits mit dem Ausbau der Gleisanlagen im Bahnhof von Visegrad begonnen. Im entstehenden Westkopf ist bereits eine Weiche zum Umfahren der Züge eingebaut, die östliche liegt bereit.
Der (vorläufige) Endausbau umfasst insgesamt drei durchgehende Gleise und einer Abzweigweiche zu einer neu zu errichtenden Drehscheibe.
Ich konnte nicht in Erfahrung bringen, ob es auch ein Heizhaus geben soll; eine alte Busgarage bietet sich aber hiefür an.
Angeblich sucht man eifrig im ganzen Land Denkmallokomotiven, da man einen eigenen bosnischen Fuhrpark schaffen will. Personenwagen gäbe es ja demnächst in Niederösterreich massenhaft....

Hier der link mit den neuesten Bildern aus Visegrad:
http://zeljeznice.net/forum/viewtopic.php?t=8320&postdays=0&postorder=asc&start=690

Zum Glück gibt es im kroatischen Forum ein Mitglied aus Visegrad (Branevgd), der uns mit aktuellen Bildern und Informationen versorgt.

LG 2095.03

BeitragVerfasst am: Mo 20-09-2010, 11:40
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Privatbahner

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Beiträge: 425
Wohnort: 1210 Wien
Und gleich auf der nächsten Seite
http://zeljeznice.net/forum/viewtopic.php?t=8320&postdays=0&postorder=asc&start=705
steht in der Signatur von Vladimir Petkov etwas, worüber die einschlägigen Landespolitiker einmal nachdenken sollten.
Aber ich bezweifle, dass ihnen dann ein aufgeht.

VG Rudi
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BeitragVerfasst am: Mo 20-09-2010, 12:25
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2095.03

Anmeldedatum: 19.03.2007
Beiträge: 181
Wie recht Du hast, bzw. Vladimir!
Man sollte den Pröll wirklich einmal dorthin schicken. Er könnte dort viel lernen!

LG 2095.03

BeitragVerfasst am: Mo 20-09-2010, 16:35
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St.Sebastianer

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Beiträge: 911
Ich glaube nicht, dass LH Pröll das Problem ist.
Vielmehr ist die Schuld seinen Beratern (-> Heuras!) zuzuschieben!

BeitragVerfasst am: Mo 20-09-2010, 16:52
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Feistritztaler


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Beiträge: 1051
Wohnort: Weiz
St.Sebastianer hat Folgendes geschrieben:
Ich glaube nicht, dass LH Pröll das Problem ist.
Vielmehr ist die Schuld seinen Beratern (-> Heuras!) zuzuschieben!
Nichts gegen dich, aber diese Ansage ist doch ein wenig naiv. Heuras ist doch nur Sprachrohr und Hampelmann der NÖVP. Pröll hält sich zurück um nicht der große Buh-Mann zu sein...
_________________
madua f-taler!

BeitragVerfasst am: Mo 20-09-2010, 19:11
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Klaus
Moderator


Anmeldedatum: 20.10.2007
Beiträge: 1089
Wohnort: dort, wo der Bartl den Most holt
Feistritztaler hat Folgendes geschrieben:
St.Sebastianer hat Folgendes geschrieben:
Ich glaube nicht, dass LH Pröll das Problem ist.
Vielmehr ist die Schuld seinen Beratern (-> Heuras!) zuzuschieben!
Nichts gegen dich, aber diese Ansage ist doch ein wenig naiv. Heuras ist doch nur Sprachrohr und Hampelmann der NÖVP. Pröll hält sich zurück um nicht der große Buh-Mann zu sein...
@ Feistritztaler: völlig korrekt!

@ St.Sebastianer: extra für dich und für die paar anderen, die die Dutzenden Seiten, zig Pressemeldungen und Hundertschaften an Postings zur YB, zur MzB, zur nö. Verkehrspolitik etc. in diesem Forum nicht "derlesen" haben, eine kleine Bastelei von mir (der "Zuadrahhansel" als Prölls loyaler Schweizergardist/Ministrant/Heiligenscheinträger – je nach Gusto):



By the way: Du schreibst: "Vielmehr ist die Schuld seinen Beratern (-> Heuras!) zuzuschieben!" Nimmst du mit dem Ausdruck "zuschieben" etwa schon die Pröll-Strategie vorweg – für den Fall, dass dereinst einmal gröbere "Unregelmäßigkeiten" bei der Verländerung der Nebenbahnen und anschließenden Vernichtung/Versilberung von Bundeseigentum oder sonstwelche Bröseln auftauchen könnten?

Der brave, zielscheibentaugliche Heuras müsste in so einem Fall gewiss den defraudanten Buhmann-Kasperl geben, um dem "Chef" und seinen Freunderln vom agro-industriellen Komplex den Rücken freizuhalten. Merke: Die "Schuld zugeschoben" wird jemandem, der eigentlich gar keine Schuld hat. Du meintest wohl eher "die Schuld anlasten/zuschreiben", nicht?

Gruß, k.
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BeitragVerfasst am: Di 21-09-2010, 02:12
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Klaus
Moderator


Anmeldedatum: 20.10.2007
Beiträge: 1089
Wohnort: dort, wo der Bartl den Most holt
Damit nicht immer nur die Ungustl-Politik unser Hobby überschattet, einmal eine gute Nachricht:

Wie ich aus 100 % zuverlässiger Quelle erfahren habe, bereitet ein bekannter österreichischer Eisenbahn-Autor und -Historiker ein umfassendes zweibändiges Werk zur Bosnabahn vor. Es wäre dies meines Wissens die erste große deutschsprachige Publikation zu diesem Thema. "Schlechte" Nachricht: Geduld – es wird halt noch ein "Neichterl" dauern ...

Wer bisher unveröffentlichtes Material kennt oder besitzt bzw. von entlegenen Quellen weiß > bitte PN an mich.

Gruß, k.
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BeitragVerfasst am: Do 23-09-2010, 15:45
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